Anfrage zu: Vernetzung zwischen Schulen und Bezirkssozialdienst (BSD)
15. Jun 2010

Herrn
Wolfgang Scheffler
Vorsitzende des Schulausschusses

Sehr geehrter Herr Scheffler,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 15. Juni 2010 zu nehmen, durch die Verwaltung beantworten zu lassen und die Antwort auch den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses zur Kenntnis zu geben:

1. Konnte inzwischen die geplante Kooperationsvereinbarung zu den Themenfeldern Kinderschutz, Schulverweigerung und Krisenintervention erstellt werden, und welche konkreten Regelungen für die Vernetzung zwischen Schulen und BSD sind darin festgehalten bzw. treten wann in Kraft?

2. Gibt es inzwischen für jede Schule (auch Sek I und Sek II) eine/n konkrete/n AnsprechpartnerIn im Bezirkssozialdienst und für welche Angelegenheiten ist diese Person zuständig? Falls nein: warum nicht bzw. wann ist damit zu rechnen?

Sachdarstellung:
Von einer verbesserten Kooperation zwischen Schule und BSD sind positive Effekte in der sozialpädagogischen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern zu erwarten. Gerade bei akuten Problemen müssen Lehrerinnen und Lehrer schnelle Unterstützung erhalten. Eine konkrete Ansprechperson für jede Schule und eine zuverlässige Erreichbarkeit sind dafür unerlässlich.

In der Sitzung des Schulausschusses vom 9. 6. 2009 teilte die Verwaltung auf unsere grüne Anfrage zu diesem Thema mit, dass der Prozess der geplanten Vernetzung zwischen BSD und Schulen noch nicht abgeschlossen sei. Es gäbe Abstimmungsbedarf und über die Ergebnisse der Gespräche würde im Ausschuss bis Ende 2009 berichtet. Dies ist bis heute nicht geschehen.

Mit freundlichen Grüßen

Clara Deilmann