Radfahren am Kö-Bogen? - GRÜNE: Schöne Bilder machen keine guten Planungen
03. Mai 2011

Der erste Kö-Bogen-Report zeigt in unterschiedlichen Perspektiven unglaubliche Sonnenstände und schöne Menschen am und um den Kö-Bögen herum. Immerhin ein Freizeitradler, ein kleines Mädchen auf einem Fahrrad mit Stützrädern und ein Mann mit zwei abgestellten Rädern sind auch zu finden.

Hierzu erklärt Fraktionsprecher Norbert Czerwinski heute (03.05.2011): „Wir befürchten, dass diese Grafiken ernst gemeint sind. Radfahren als wichtiger Bestandteil des Individualverkehrs sieht allerdings anders aus.“ Seine Fraktion werde daher im morgigen Verkehrsausschuss nachfragen, wie denn die konkreten Planungen am Kö-Bogen aussehen.

„Der Kö-Bogen wird künftig für den Radverkehr das wichtige Eingangstor in die Altstadt sein. Wir wollen wissen, ob die Tore offen oder zu sind“, so der GRÜNE Verkehrspolitiker weiter. Die jetzige Situation am Jan-Wellem-Platz ist für die Radfahrenden sicherlich nicht befriedigend. Allerdings werde mit den geplanten Kirschbaumterrassen die Nord-Süd-Verbindung und mit dem Wegfall der Jägerhofpassage die wichtige Ost-West-Verbindung entfallen.

Damit verschlechtere sich künftig die Situation für die Radfahrerinnen und Radfahrer. „Mit dem bisher vorgesehenen Verkehrskonzept dient der Tunnelwahnsinn weiterhin lediglich der autogerechten Stadt. Das ist nicht mehr zeitgemäß“, so Czerwinski abschließend.

Anlage: GRÜNE Anfrage