Sorge vor Baustellen-Chaos auf der Benderstraße - GRÜNE: Ängste mit Informationen und Management nehmen
17. Aug 2012

„Anders als in vielen Schlagzeilen heute dargestellt hat sich die IHK nicht gegen den Umbau der Benderstraße gestellt. Auch die Mehrheit der KundInnen und UnternehmerInnen auf der Benderstraße ist nicht gegen die Neugestaltung der Straße, sondern gegen eine langwierige Baustelle“, bilanziert Norbert Czerwinski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion einen Tag nach der Vorstellung der IHK Umfrage. Allerdings würde die Straße im Zuge der Wehrhahnlinie so oder so zur Großbaustelle. „Der Umbau der Schienen und Haltestellen bietet die Chance, die Benderstraße insgesamt fit für die Zukunft zu machen. Verwaltung und Politik müssen über diese Vorteile noch besser informieren. Gleichzeitig kann die Stadt durch vorausschauendes Baustellen-Management die Belastungen während des Umbaus reduzieren.“
Czerwinski kündigte an, im Verkehrsausschuss die nötigen Ergänzungen zum Umbaubeschluss zu beantragen:
- Öffentlichkeitsarbeit
BürgerInnen und Geschäftsleute werden durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit über die Hintergründe des Umbaus, die Vorteile und den Zeitplan informiert werden.
- Beteiligung in der Detailplanung
BürgerInnen und Geschäftsleute werden bei der Ausarbeitung der Details, beispielsweise zu Ladezonen, Möblierung etc, umfassend und fortlaufend beteiligt.
- Baustellenmanagement
Die Stadt erarbeitet frühzeitig und in Abstimmung mit den Geschäftsleuten und der Rheinbahn ein vorausschauendes Baustellenmanagement um die Belastung der PassantInnen, KundInnen und UnternehmerInnen in der Bauzeit zu minimieren.
- Parkraummanagement
Die Stadt erarbeitet bereits vor dem Umbau ein Parkraummanagement, damit die entstehen legalen Parkmöglichkeiten entsprechend genutzt werden können.
Die Befragung der IHK zeigt aus Sicht von Czerwinski außerdem, dass die hitzige Debatte über Parkplätze und Parken in zweiter Reihe an der Realität vorbei geht. „Weniger als ein Fünftel der KundInnen kommt mit dem PKW in die Benderstraße. Gleichzeitig bleiben nur 9% kürzer als 15 Minuten dort. Halten in zweiter Reihe, das maximal drei Minuten dauern darf, ist also wirklich nicht das Top-Thema.“


Für Rückfragen steht zur Verfügung: Stephan Soll, Fraktionsreferent

 
Fraktionsreferent für Stadtentwicklung, Verkehr, Wohnen und Bauen Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Marktplatz 3
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 8924400