Anfrage zu: Radverkehrsanlagen und Lärmminderung auf der Düsseldorfer Straße
29. Aug 2012

An Ratsherrn
Martin Volkenrath
Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses

Sehr geehrter Herr Volkenrath,

die Düsseldorfer Straße zwischen Belsenstraße und Kaiser-Wilhelm-Ring wird im 2001 erarbeiteten Radverkehrsbezirksnetz als Stadtroute eingestuft und als die alltagstaugliche Hauptverbindung aus Meerbusch, Kaarst und Heerdt zur Rheinkniebrücke bezeichnet.

Entsprechend wurde damals empfohlen, beidseitig Schutzstreifen zu markieren. 2007 – im Rahmen  des Beschlusses der Einzelmaßnahmen durch die Bezirksvertretung – wurde durch die Verwaltung darauf verwiesen, dass zunächst der Kraftfahrzeugverkehr auf diesem Abschnitt reduziert werden müsste. Die Schutzstreifen könnten daher erst nach der Umsetzung anderer Maßnahmen des Verkehrsentwicklungsplanes erfolgen.

Auf Bitten der Bezirksvertretung hat die Verwaltung nun, 2012, erneut die Einrichtung von Fahrradbedarfstreifen auf der Düsseldorfer Straße geprüft. Mit dem Ergebnis, dass der Platz dazu nicht ausreichen würde.

Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 29. August 2012 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Aus welchem Grund wird die Einrichtung von Schutzstreifen auf der Düsseldorfer Straße aktuell anders bewertet als bislang und welche alternativen Maßnahmen sind zur Realisierung dieser Hauptverbindung für RadfahrerInnen geplant?

2. Welche Maßnahmen zur Reduzierung des Kraftfahrzeugverkehrs auf der Düsseldorfer Straße wurden seit 2007 umgesetzt und wie hat sich seitdem die Verkehrsbelastung entwickelt?

3. Welche Maßnahmen zur Lärmminderung sind für die im Lärmaktionsplan als „Abschnitt mit 2. Priorität“ gekennzeichnete Düsseldorfer Straße vorgesehen?

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Czerwinski        Dietmar Wolf        Stephan Soll