Neugestaltung Friedrich- und Elisabethstraße - GRÜNE: auch Alternativen für Radverkehr prüfen
14. Feb 2013

„Es ist gut, dass die Stadt dem Radverkehr auch auf Hauptachsen endlich Raum geben will. Dafür streiten wir seit Jahren“, kommentiert Norbert Czerwinski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, die gestern (Mittwoch) vorgestellten Pläne zur Neugestaltung der Friedrich- und Elisabethstraße.

„Der Vorschlag ist aus Sicht der Radfahrer/innen aber noch nicht optimal. So sind die Geschäfte auf der Friedrichstraße wichtige Ziele, die aus beiden Richtungen erreichbar sein sollten. Hier müssen Radler/innen schon heute lange Umwege fahren oder auf dem Gehweg schieben. Bei der jetzt anstehenden Neugestaltung sollten diese Probleme auch gelöst werden.“

Denkbar ist für Czerwinski beispielsweise, dass auf der Friedrichstraße zwischen Bilker Bahnhof und Graf-Adolf-Platz Radwege in beide Richtungen angelegt werden. Hierzu sollte geprüft werden, den PKW-Verkehr in diesem Bereich mit Ausnahme des Lieferverkehrs vollständig über die Elisabethstraße abzuwickeln.

„Für den Fahrrad-Durchgangsverkehr ist der jetzt skizzierte Plan schon ein großer Fortschritt. Jetzt geht es darum, auch den Einkaufsverkehr von und zur Friedrichstraße zu verbessern. Dazu gehören dann auch die entsprechenden Abstellmöglichkeiten. Die gezeigten vier Fahrradständer vor dem Sternverlag sind ein Witz“, so Czerwinski abschließend.