Pläne zur Schadowstraße - GRÜNE: dieser Kompromiss ist ein schlechter Witz
07. Mai 2013

„Ich bin verwundert, wie die Stadt auf Basis der Öffentlichkeitsbeteiligung zu diesem Ergebnis gekommen ist“, kommentiert Norbert Czerwinski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion die heute (07.05.2013) veröffentlichten Verwaltungspläne zur Schadowstraße.

„Laut Verwaltungsvorlage plädierten die BürgerInnen, die an der Öffentlichkeitsbeteiligung teilgenommen haben, für eine Fußgängerzone. Auch in verschiedenen Umfragen haben sich sowohl EinzelhändlerInnen als auch KundInnen mit breiter Mehrheit für eine autofreie Schadowstraße ausgesprochen. Anstatt die Chance zu nutzen und dem Wunsch der BürgerInnen zu folgen, will die Verwaltung den Autoverkehr weiter in der City halten.“

Für Czerwinski ist der jetzt vorgelegte Kompromiss inkonsequent: „Die Stadt gibt in der Innenstadt hunderte Millionen Euro aus, um den Autoverkehr in Tunnel zu verstecken, will ihn auf der Einkaufsmeile Schadowstraße aber weiter behalten. Dieses verschwurbelte Konzept eines ‚verkehrsberuhigten Miteinander’ wird nicht funktionieren. Wir werden weiter für eine autofreie Schadowstraße kämpfen.“

Anlage: Verwaltungspläne zur Schadowstraße