Anfrage zu: Urbane Gärten in Düsseldorf
24. Sep 2012

Herrn
Rüdiger Gutt
Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen

Sehr geehrter Herr Gutt,

die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet um Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche bestehenden, neuen und geplanten Projekte hinsichtlich des „Urban Gardening“ in Düsseldorf, wie zum Beispiel Gemeinschafts(-dach)gärten, mobile Gärten und interkultureller Gärten sind der Verwaltung bekannt?

2. Welche Maßnahmen unternimmt die Stadt, um solche Projekte zu fördern?

Sachdarstellung:
„Urban Gardening“, das urbane Gärtnern in der Stadt, erlebt in den letzten Jahren einen starken Zuspruch sowie zunehmend eine mediale Aufmerksamkeit. Das gemeinschaftliche Gärtnern auf verschiedensten Flächen steht hierbei für Gemeinschaftsgefühl und den Wunsch, im direkten Wohnumfeld kleine „Grüne Oasen“ zu schaffen und sein eigenes Gemüse, meist auf ökologische Art, anzubauen.

Vorbild sind hier zum Beispiel die vielfältigen Gartenprojekte in Berlin (http://www.stiftung-interkultur.de/berlin).

In Andernach gibt es das sehr erfolgeiche Projekt der „essbaren Stadt“
(www.andernach.de/de/leben_in_andernach/essbare_stadt.html.)

Aber auch in unseren Nachbarstädten gibt es viele Beispiele
(zum Beispiel den mobilen Gemeinschaftsgarten Köln www.neuland-koeln.de).

Für die Stadt ergeben sich hier mehrere Vorteile: es entsteht eine Identifikation mit dem Wohnumfeld, das bürgerliche Engagement wird gestärkt, Brachflächen werden aufgewertet, das Umweltwissen verbessert und die ökologische Versorgung mit Lebensmitteln unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Landau        Günter Karen-Jungen         Wolfgang Scheffler