Anfrage zu: Unterhalt / Pflege der Kunstrasenplätze
13. Feb 2013

An Frau
Monika Lehmhaus
Vorsitzende des Sportausschusses

Sehr geehrte Frau Lehmhaus,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 13. Februar 2013 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Gibt es einen Pflegeplan für die mit städtischen Geldern bezuschussten Kunstrasenplätze, welche Pflegemaßnahmen werden in welchem Turnus durchgeführt, wer ist hierfür verantwortlich und wer kontrolliert die fachgerechte Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen?

2. Geht die Verwaltung davon aus, dass die Haltbarkeit der Kunstrasenplätze den in der Literatur angegebenen 12-15 Jahren entspricht; gibt es Kunstrasenplätze, die schon vor dieser üblichen Zeit sanierungsbedürftig sind und wie lange ist die Laufzeit der Garantie?

3. Wer – Vereine oder die Stadt Düsseldorf – kommt im Sanierungsfall für die Kosten auf und hat die Verwaltung schon entsprechende Mittel für Sanierungskosten bzw. deren Bezuschussung in der Finanzplanung berücksichtigt?

Sachdarstellung:
Mit dem Masterplan Sport wurde in den vergangenen Jahren unter erheblichen finanziellen Mitteln die Sportstätteninfrastruktur in Düsseldorf optimiert. Ein großer Teil des verwendeten Geldes ging in die Umwandlung von Tennen- in Kunstrasenplätze. Begründet wurde dies mit der besseren Bespielbarkeit.

Dies setzt aber voraus, dass der Kunstrasen fachgerecht gepflegt wird: Grobreinigung / Entfernung von organischen Resten, Bürsten, Nachgranulierung, Oberflächen- und Tiefenreinigung, fachgerechte Schneeräumung. Wer letztendlich verantwortlich für die fachgerechte Ausführung der Pflegemaßnahmen verantwortlich ist und wer die Arbeiten überwacht, ist von öffentlichem Interesse, da erhebliche Finanzmittel für die Bezuschussung aufgewendet wurden.

Ungeklärt scheint auch, wie im Sanierungsfall verfahren wird. Der Stadtsportbund hat in der letzten Sportausschusssitzung darauf hingewiesen, dass „von den mehr als 50 Kunstrasenplätzen demnächst einige überholt werden“ müssten. Anscheinend sind dafür keine Mittel im städtischen Haushalt vorgesehen.

Weitere Begründungen ggf. mündlich.

Mit freundlichen Grüßen

Jörk Cardeneo        Günter Karen-Jungen        Wolfgang Scheffler