Bürgerbeteiligung und offene Diskussionen führen zum Ziel
03. Jul 2015

Am 12.03.2015 hatte der Düsseldorfer Bürgermeister Günter Karen-Jungen zu einer Bürger*innensprechstunde in die Räumlichkeiten vom KIND VAMV Düsseldorf e.V. auf der Kalkumer Straße in Unterrath eingeladen. Das Format ohne Vorgabe von Themen, eine offenes Ohr für die Bürger und die dialogorientierte Diskussion kamen sehr gut bei den Bürgerinnen und Bürgern von Unterrath an.

Viele der vorgetragenen Probleme „drehten“ sich um Sicherheit und Verkehr mit den dauerhaften Geschwindigkeitsüberschreitungen von AutofahrerInnen.

Die Anliegen wurden an die Verwaltung weitergeleitet und erste Umsetzungen werden konkret.

• Es wird ein Tempo 30 Piktogramm auf der Fahrbahn z. B. Am Schneisenbroich angebracht.

• Es werden Fußwege und Fahrbahnen ausgebessert z. B. der Weg vom Am Schneisenbroich zur Bushaltstelle an Höxter Weg oder die Lübecker Straße

• Geschwindigkeitskontrollen z. B. auf der Kalkumer Str. oder das Aufstellen von Geschwindigkeitstafeln z. B. auf der Wangeroogestraße und Am Schneisenbroich

Es sind noch weitere Punkte im Gespräch, aber Bürgermeister Günter Karen-Jungen sieht sich schon jetzt bestätigt, dass Bürgerbeteiligung ein wichtiges Instrument ist, um Konkretes vor der eigenen Haustür zu verbessern und die Anliegen von Bürgerinnen besser kennen zu lernen.

Dazu auch Gerald Helmke als Bezirksvertreter der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung 06: „Ich war an der Diskussion beteiligt und freue mich sehr, dass hier Anliegen der Anwohner*Innen sehr zeitnah angegangen werden. Besonders die Bereitstellung von 25.000 Euro aus Mitteln der BV 06 in der Sitzung am 24.05.2015 für die Sicherung des ca. 120 m langen Fußweges zwischen Höxterweg und Dinslakener Straße sind wichtig und waren in der Bürger*innensprechstunde gewünscht. Damit werden u.a. der Zugang zu Geschäften, Kirchen und Vereinen, aber auch der Schulweg und die Verbindung zur Bushaltestelle An der Piwipp/Lemgoer Weg sicherer. Es ist schön auch diese Anregung mit Finanzmitteln zu stützen und konkret in die Umsetzung zu bringen.“