Grüne fordern bessere und sichere Radwege im Düsseldorfer Norden
28. Apr 2011

Stadtteilgruppe 5
Düsseldorf-Nord

Grüne fordern bessere und sichere Radwege im Düsseldorfer Norden

Die Grünen im Düsseldorfer Norden machen sich für bessere Radwege stark. Noch immer sind nicht überall wo nötig Radwege vorhanden, oder in einem Zustand, der dringend er- neuerungsbedürftig ist. Auch sind manche Kreuzungen gänzlich frei von eindeutigen Markierungen für Radler, so dass gefährliche Situationen entstehen können.

Um zu erkunden, wo konkret nachgebessert werden muss, machten sich die Nord-Grünen  vor wenigen Tagen auf eine Tour durch den Stadtnorden. Rat und Tipps für Verbesserungs- vorschläge holten sie sich dabei von Rüdiger Heumann, verkehrspolitischer Experte vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) in Düsseldorf.     

An vielen Stellen im Stadtbezirk wurden Sie fündig, wobei die Kreuzung der Niederrhein- straße mit der Alte Landstraße und Im Grund wegen ihrer zahlreichen Mängel besonders auffiel. So müssen hier die Radfahrerin und  der Radfahrer auf dem Weg zwischen Kaisers- werth und Lohausen zwischen Pollern manövrieren, oder sich zwischen Fußgängern durch- quetschen, wie z.B. an der dort befindlichen Imbissbude. Auch sind Wegweiser so montiert, dass sie nicht gesehen werden können. Richtig riskant wird es für Radfahrerinnen und Rad- fahrer, wenn sie der Niederrheinstraße in Richtung Kaiserswerth folgen möchten. Im Bereich der Einfahrt zum Jacques Weindepot fehlt ein Radweg, oder Radfahrstreifen gänzlich und  das an der vielbefahrenen Zuführung zur B8n!    

Hier fordern die beiden Grünen dringend bessere Kennzeichnung der Radwege und zwei  Radfahrstreifen (je einen in Richtung Kaiserswerth und in Richtung Lohausen), die die Befahrbarkeit der Kreuzung für Radler bequem und vor allem sicherer machen würden.  Das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad darf Autos gegenüber nicht benachteiligt  werden, es müssen daher weitere Anstrengungen unternommen werden, um das Fahr- radfahren attraktiver zu machen.

      

„Wir sind davon überzeugt, dass ein besseres Radwegenetz zwischen Stockum und Anger- mund dazu beitragen kann, mehr Menschen aufs Fahrrad zu bringen. Dies wäre dann ein   wirkungsvoller Beitrag zum Klimaschutz und Energieeinsparung“ so die beiden Sprecher   Waldemar Fröhlich und Claudius Rafflenbeul-Schaub. Dass hierbei viel zu tun ist, zeigen die   weiteren Verbesserungsvorschläge im Radwegenetz, die während der Radtour zusammenge- kommen sind:     

□ Kaiserswerther Straße, Einfahrtsbereich Aquazoo – gerade Führung des Radweges,  bessere Kennzeichnung  

□ Freiligrath Platz - farbig markierte Radspur auf der Straße aus Lohausen Richtung  Stadt  

□ Niederrheinstraße Höhe Kaisers - Erneuerung der Radspurmarkierung auf der Straße  □ Kreuzung Alte Landstraße / Kreuzbergstraße - Zebrastreifen ergänzen   □ Kalkumer Schloßallee - den einseitigen Radweg am Feld verbreitern  

□ Kalkumer Schloßallee am Fliedner - Radspuren am und ab dem Bahnübergang in  Richtung Kaiserswerth markieren  

□ Niederrheinstraße, Klemensplatz - Radweg am Cafe Schuster als Radstreifen führen

Gemeinsam mit dem Grünen Bezirksvertreter im Kaiserswerther Rathaus, Jürgen Gocht, werden nun Anträge formuliert und in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung eingebracht, getreu dem alten Düsseldorfer Motto (das nicht nur im Karneval seine Bedeutung hat) „Nit quake – make!“    

 Pressemeldung als pdf, mit Fotos