"Müssen wir denn auf der Straße wohnen?" Viele Gespräche beim Wohnungspolitischen Happening
26. Jun 2013

"Müssen wir denn auf der Straße wohnen?"

Gemeinsam mit Daniela Schneckenburger (Wohnungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion) und der Vorsitzenden der Düsseldorfer Grünen, Mona Neubaur, sprachen die GRÜNEN im Düsseldorfer Norden mit Anwohnern des Bergerweges über deren Wohnsituation. Im Rahem eines politischen Happenings wurde gemeinsam diskutiert und anschliessend zu abend gegessen und das in einem improvisierten Esszimmer, das - dem Titel der Aktion entsprechend - auf der Straße stand.

"Mit dieser Aktion wollten wir auf den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum hinweisen. Dieser ist stadtweit ein Problem, also auch im Düsseldorfer Norden. Gerade hier steigen die Mieten in derartige Höhen, dass viele Haushalte diese Belastung nicht mehr tragen können." so Mona Neubaur, die im September für den Bundestag kandidiert.

Die Anwohner des Bergesweges sehen sich genau dieser Entwicklung ausgesetzt, seit Ihre Wohnungen zum weiderholten Male weiterverkauft worden sind. Zudem kommt das beklemmende Gefühl als Mieter ohnehin machtlos gegenüber finanzkräftigen Wohnungsgesellschaften zu sein. Daniela Schneckenburger, Vorsitzende der Enquete-Kommission des Landtags NRW zu "Wohnungswirtschaftlichem Wandel" wies darauf hin, dass preisgünstiger Wohnraum oftmals nur mit öffentlicher Förderung erhalten bleiben kann. Gemeinsam mit den Anwohnern sollen nun Möglichkeiten gesucht werden, wie die Situation verbessert werden kann.

mehr zur Veranstaltung bei www.gruene-duesseldorf.de