Keine Debatte über Düsseldorfer Süden in der gestrigen Ratssitzung
01. Okt 2010

GRÜNE fordern Rahmenplan und Standortvermarktungskonzept für Düsseldorfs Industrie

FDP-Bürgermeisterin Strack-Zimmermann provozierte in der Ratssitzung am Donnerstag eine unnötige Geschäftsordnungsdebatte und verhinderte damit eine Diskussion über den Erhalt der Industrieproduktion im Düsseldorfer Süden, zu der auch ein Antrag der GRÜNEN Ratsfraktion vorlag.

Enttäuscht wurden die Unternehmen und die Beschäftigten, die vom Stadtrat Perspektiven für den Düsseldorfer Süden erwartet hatten. Der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften (AWTL) bot an, über das Thema im nächsten Ausschuss am 7. Oktober 2010 zu sprechen.

Hierzu erklärt Fraktionssprecherin Iris Bellstedt heute (01.10.2010): „Geschoben ist nicht aufgehoben. Gerne reden wir dann mit den anderen Fraktionen, dass Düsseldorfs Industrie ein Bekenntnis der Stadt zu ihren Stärken braucht.“ Dies bedeute in erster Linie für den Düsseldorfer Süden, da es dort die größten Flächenpotenziale für die Industrie gäbe. Wenn am 7. Oktober das Thema in den Ausschuss kommt, böte dies die Chance, einmal über die Entwicklung und die Optimierungspotenziale von Düsseldorfs Industrieflächen zu reden. Von den anderen Fraktionen erwarte sie zumindest die Bereitschaft für solch eine Diskussion.

„Zwei wesentliche Chancen bieten sich hierbei für die Stadtentwicklung, wenn wir auch mit Verlagerungen Düsseldorfs große Industrieflächen entwickeln. An bestimmten Orten können wir bestehende Konflikte mit den Anwohnenden auflösen und gleichzeitig geben wir den Betrieben eine langfristige Planungssicherheit für sehr gut erschlossene Flächen“, so Bellstedt abschließend.

 

Änderungsantrag zu: Industrieproduktion im Düsseldorfer Süden erhalten