Barrierefreiheit Drakeplatz
10. Dez 2012

Wir waren im Sommer von einem Bürger angesprochen worden, der  einen Vorschlag zur Barrierefreiheit auf dem Drakeplatz unterbreiten hat. Der Bürger ist mittlerweile schon zweimal gestürzt auf Grund der hohen Bordsteinkanten und hat der Stadt nageboten, die Materialkosten für eine provisorische Rampe zu übernehmen.

Den Vorschlag, den der Bürger in einer Skizze dargestellt hatte, haben wir als Anlass genommen, die Möglichkeiten für die Barrierefreiheit durch die Verwaltung prüfen zu lassen.

Das Ergebnis wurde uns im Rahmen der Mitteilungen der Verwaltung zur letzten Sitzung der Bezirksvertretung mitgeteilt.

Wie Sie der in der Anlage beigefügten Stellungnahme entnehmen können, sieht das Amt für Verkehsmanagement keine Möglichkeiten, mit provisorische Maßnahmen die Barrierefreiheit umzusetzen. Außerdem sieht sich das Fachamt nur mit einer sogenannten fachtechnischen Planung in der Lage, Ideen zu entwickeln. Das Amt geht desweiteren davon aus, dass es nur mit einer umfassenden Umgestaltung des Platzes möglich ist, die Barrierefreiheit herzustellen. Für diesen Umbau hat die Verwaltung Kosten zwischen 25.000 und 250.000 € ermittelt.

Mit dieser Antwort möchten wir GRÜNE uns nicht zufrieden geben und haben daher der Verwaltung die folgenden Vorschläge unterbreitet.

1.      provisorische Rampe

Das Bild zeigt eine Rampe auf der Friesenstraße.  Mit dem Asphaltkeil kann mit ohne Veränderung der baulichen Anlagen kostengünstig und schnell eine Rampe hergestellt werden. Das gezeigte Beispiel funktioniert dabei seit mehreren Jahren.

2. Fußgängerrampe im Bereich der Längsparker.Der Vorschlag sieht vor,  eine Rampe im Bereich der Längstparker  herzustellen. Der Gehweg wird nicht geändert und daher ergeben sich keine Probleme durch eine große Querneigung in der Fläche des vorhanden Gehweges. Als Kosten sind ca 3.000€ pro Rampe zu sehen. Dies bedeutet bei 8 Übergängen, die für den Drakeplatz notwendig sind, Gesamtkosten von ca 24.000 €.

Dieser Vorschlag könnte nicht nur am Drakeplatz, sondern in vielen Bereichen des linksrheinischen Stadtbezirks umgesetzt werden, um die Barrierefreiheit zu verbessern. 

Frau Bürger war so freundlich, unsere Vorschläge entgegen zu nehmen und an das Amt für  Verkehrsmanagement weiter zu leiten. Wir rechnen damit, dass eine Prüfung der Vorschläge bis zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung erfolgt ist.