Grüne zur Diskussion um Taubenplage in Eller
26. Aug 2013

Die GRÜNEN haben zur Diskussion um die Taubenplage in Eller Stellung bezogen. Die CDU hatte beantragt, tausende Tauben durch Genickbruch zu töten. Hierzu erklärt Susanne Ott, Mitglied der Bezirksvertretung Eller und Ratsfrau: "Wir halten die von der CDU beantragten Maßnahmen für unvereinbar mit dem Tierschutz. Außerdem wäre eine solche Maßnahme sinnlos, da sich die Tauben rasch vermehren und die bestehenden Räume wieder besetzen.

Wichtig ist vielmehr, die Bahnunterführung gegen Tauben abzusichern. Wir begrüßen, dass dort nun Netze aufgehängt werden. Solange die Maßnahmen nicht greifen, ist eine tägliche Reinigung notwendig. Außerdem sollte das Taubenmanagement ausgeweitet werden, bei dem Taubeneier durch Gipseier ausgetauscht werden. Nur hierdurch ist nachhaltig eine Reduzierung des Bestandes zu erreichen.

Die Stadt muss prüfen, ob zusätzliche Taubenschläge im Rahmen des Taubenmanagements errichtet werden können. Auch muss konsequent gegen die Wildfütterung vorgegangen werden, denn dies ist falsch verstandene Tierliebe. Hier ist es notwendig, dass die Bevölkerung besser informiert wird, zum Beispiel durch eine Informationskampagne. Zusätzlich muss die Stadt prüfen, ob Taubenzüchter in der Umgebung mit zu dem Problem beitragen."