Zum Tschernobyl-Gedenktag: Deutschland braucht eine grüne Energiewende
25. Apr 2013

PRESSEMITTEILUNG BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Düsseldorf

Anlässlich des 27. Gedenktages zur Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, am 26.04.2013, erklären die Düsseldorfer BundestagskandidatInnen Mona Neubaur und Uwe Warnecke:

"2011 hat der Bundestag mit breiter Mehrheit den endgültigen Atomausstieg bis 2022 beschlossen. Dies ist auch ein Verdienst des Jahrzehntelangen Kampfes der Grünen gegen die Atomenergie."

Damit die, von der Bevölkerung geforderte, Energiewende realisiert werden kann muss aber mehr unternommen werden als die Bundesregierung momentan bereit ist zu tun. Die Grünen fordern ein klares Bekenntnis zu erneuerbaren Energien und für den vollständigen Kohleausstieg bis 2030.

"Nach der Fukushima-Katastrophe hat endlich auch Schwarz-Gelb erkannt, dass die Atomenergie keine Zukunft mehr hat. Doch die eine gefährliche Energie darf nicht durch eine andere abgelöst werden", erklären Neubaur und Warnecke. "Braun- und Steinkohle verursachen sehr hohe klimaschädliche Co2 Emissionen. Die Zukunft liegt in erneuerbaren Energien. Wir Grünen sind überzeugt, dass wenn 2022 endlich das letzte Atomkraftwerk vom Netz geht, die Hälfte der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann."

Im Falle eines Wahlerfolges setzen sich die Grünen für ein Klimaschutz- und Energiewendegesetz ein, dass einen verbindlichen Rahmen für die Energiewende setzen soll. Darin wird das Ziel enthalten sein, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40% zu minimieren.


Für Nachfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Mona Neubaur,
Direktkandidatin für BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Wahlkreis 106, Düsseldorf Nord Tel.: 0170/3189662

Uwe Warnecke,
Direktkandidat für BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Wahlkreis 107, Düsseldorf Süd Tel.: 0162/8717596

Kreisgeschäftsstelle BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, Jahnstraße 52, 40215 Düsseldorf, Telefon: 0211 / 9385431