Defizit Schauspielhaus im Dunkeln - GRÜNE: Zukunft des Theaters von öffentlicher Relevanz
28. Nov 2013

Heute (28.11.2013) sind in der Westdeutschen Zeitung Zahlen zur überraschenden Mittel-Erhöhung für das Düsseldorfer Schauspielhaus (NSG mbH) sowie Erklärungsansätze für dessen prekäre Lage veröffentlicht worden. Am kommenden Montag (02.12.2013) soll in nicht-öffentlicher Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses die angespannte Situation des Theaters thematisiert werden.

Nach Auffassung des Sprechers der GRÜNEN Ratsfraktion und Mitglied im HFA, Norbert Czerwinski, ein insgesamt äußerst fragwürdiges Procedere im Zeitablauf und – wie üblich in Düsseldorf – auch in der Informationspolitik: „Es steht offenbar schlecht um das Schauspielhaus. Wir müssen, bevor wir in der nächsten Woche über die Zukunft des Hauses entscheiden, mehr Informationen vorliegen haben. Außerdem verstehen wir nicht, wieso die Öffentlichkeit außen vor gelassen wird? Immerhin geht es um ein renommiertes Theater und dem Vernehmen nach um 2,7 Mio. Euro aus dem Etat der Stadt für 2014.“ Die weiteren 50 % der insgesamt benötigen Summe in Höhe von 5,4 Mio. Euro sollen vom Land getragen werden.

Die GRÜNE Ratsfraktion wird im Haupt- und Finanzausschusses beantragen, den Tagesordnungpunkt zum Mehrbedarf in den Rat zu schieben und dann öffentlich zu verhandeln.

„Auch im Aufsichtsrat konnten nicht alle Fragen geklärt werden. Wir werden schnellstmöglich die Verantwortlichen, Kulturdezernent Lohe und Theaterchef Manfred Weber, zu Gesprächen zu uns einladen, damit sie uns bei der Aufklärung und der Entscheidungsfindung unterstützen können“, so Czerwinski abschließend.