Neues Balletthaus: Zeitschiene gefährdet - GRÜNE fordern Transparenz und fragen nach Ursachen
06. Dez 2013

Die GRÜNE Ratsfraktion hat heute (06.12.2013) dem Oberbürgermeister einen Fragenkatalog übermittelt zu den Verzögerungen bei der Umsetzung des Projektes "Neues Balletthaus".

Dazu erklärte die kulturpolitische Sprecherin Clara Deilmann: „Vor ziemlich genau einem Jahr hat Oberbürgermeister Elbers mitgeteilt, dass die Stadt ein neues Balletthaus bauen lassen will. Die Festlegung auf eine Umsetzung als Public Private Partnership (PPP) hat uns der OB auch gleich mit verkündet. Damit war die anschließende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die auch eine Eigenrealisierungsvariante durch die Stadt geprüft hat, bereits eine Farce. Hat irgendjemand ein anderes Ergebnis erwartet, als das vom OB vorgegebene?"

Seit einem Jahr ist praktisch nichts mehr zum Stand der Planung und der Vergabe für das neue Balletthaus bekannt geworden. Statt des versprochenen transparenten und öffentlichen Vergabeverfahrens erklärte die Stadtspitze gegenüber der Presse, dass der Zeitplan gefährdet sei. Diese Geheimniskrämerei und die Verzögerungen bestätigen die Vorbehalte der GRÜNEN Ratsfraktion gegen das Modell der PPP.

Laut Bedarfsbeschluss sollte die Planungs- und Vergabephase bis Ende 2013 abgeschlossen sein. "Jetzt müssen wir zunächst einmal wissen, was im vergangenen Jahr unternommen wurde und wo das Verfahren aktuell steht. Nur so können wir beurteilen, wo das Projekt hakt", so Deilmann abschließend.

Beschlussvorlage „Neubau und Betrieb eines Balletthauses Am Steinberg 35 als Probezentrum"
Änderungsantrag zur Beschlussvorlage
Brief an Oberbürgermeister Elbers zum Balletthaus