GRÜNE zu Bau- und Sicherheitsproblemen in der Oper
05. Feb 2014

Heute (05.02.2014) ist in Medienberichten die Rede von schwerwiegenden Technik- und Sicherheits-Mängeln bei der Düsseldorfer Oper. Darüber hinaus soll die Oper bereits seit 2007 ohne endgültige Betriebsgenehmigung arbeiten und zudem eine lange Liste von nicht durchgeführten Renovierungsarbeiten vorliegen. Vertraglich sei die Stadt Düsseldorf jedoch verpflichtet, der Deutschen Oper am Rhein den Betrieb durch eine funktionierende Spielstätte und durch ein sicheres Gebäude zu ermöglichen.

Clara Deilmann, GRÜNE Ratsfrau, kulturpolitische Sprecherin sowie Mitglied im Oper-Aufsichtrat ist empört: „Bau- und Kulturamt haben insgesamt eine lange Liste von dringend zu sanierenden Kulturbauten abzuarbeiten: Goethe-Museum, Museum Kunstpalast und jetzt auch die Oper. Zudem steigen die Kosten für die Steuerzahler*innen, je länger man damit wartet. Heimlichtuerei und Verschleierung sind an der Tagesordnung. Dem Vernehmen nach sollten die aktuellen Informationen zur Oper wohl bis nach der Kommunalwahl zurückgehalten werden. Es ist unverantwortlich, dass diese massiven Probleme jahrelang Stadtrat und Aufsichtsrat nicht zur Kenntnis gegeben wurden. Mich macht wütend, dass die Aufsichtsräte in ihren gesetzlich geregelten Überwachungs- und Prüfungsaufgaben bewusst beeinträchtigt werden. Auf meine Empfehlung hin, stellt daher die GRÜNE Fraktion eine Anfrage aus aktuellem Anlass zur Oper in der kommenden Ratssitzung nächste Woche, um Licht ins Dunkel zu bringen.“