GRÜNEN zur Weiterführung der freien christlichen Schulen
14. Feb 2014

In seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag, 13.02.2014, hat der Düsseldorfer  Rat das Heimfallrecht für die Freien Christlichen Schulen um sieben Jahre verlängert (von 2017 auf 2024), damit ist der Bestand der Freien Christlichen Schulen sichergestellt, falls der Freundeskreis / Trägerverein den abgesprochenen Forderungen (Zahlungen an die Stadtsparkasse und Übernahme der Verbindlichkeiten für die Freie Christliche Grundschule in Hilden) nachkommt.

„Die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht es mit einem Blick in die Vergangenheit skeptisch, dass es dem Freundeskreis / Trägerverein gelingt, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen“, merkt Wolfgang Scheffler an, Ratsherr und Vorsitzender des Schulausschusses. Der Konzern Stadt habe über seine Stadttochter Sparkasse bereits jetzt mehr als 5 Mio. Euro verloren.

Clara Deilmann, Ratsfrau und schulpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  fügt hinzu: „Das Konstrukt ging von Beginn an zu Lasten der Stadt. Die Fehler sind so gravierend, dass wir das in keinster Weise weiter unterstützen wollen und der nun getroffenen Entscheidung nicht zustimmen konnten. Stattdessen weisen wir erneut darauf hin, dass es durchaus Alternativen eines anderen Schulkonzeptes gibt. Im Sinne der Vielfalt der städtischen Bildungslandschaft gebe es die Möglichkeit eines anderen Ersatzschulträgers. Würde die Stadt Düsseldorf selbst die Trägerschaft übernehmen, könnte die vorhandene Kapazität des Schulgebäudes besser genutzt werden. Diese Alternativen scheinen allerdings nicht berücksichtigt zu werden.“

„Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist nebenbei, dass bezüglich der Ausstattung, Größe und Einrichtung der Freien Christlichen Schulen seitens der Stadt anscheinend ein anderer Maßstab angelegt wurde als bei den Schulen in städtischer Trägerschaft“, so Scheffler abschließend