Alternative Wohnmodelle ermöglichen - OB Kandidatin Koch: Düsseldorf braucht vielfältige Wohnviertel
20. Feb 2014

„Ich werde als Oberbürgermeisterin bei neuen Wohnvierteln auf Vielfalt, neue Wohnformen und unterschiedliche Bauherren setzen, beispielsweise kleine Genossenschaften und Baugruppen. Das Modell der großen, eintönigen Projektentwickler ist überholt“, kommentiert Miriam Koch, OB Kandidatin der GRÜNEN, Berichte über mangelnde Unterstützung von alternativen Wohnmodellen in Düsseldorf.

Aus Sicht von Koch wählen OB Elbers, CDU und FDP zu oft den einfachsten, nicht den für die Stadt besten Weg. „Die Stadt verkauft ihre Grundstücken meist zum Höchstgebot und komplett an einen Investor, der dann monotone Häuser hochzieht. Es lohnt sich aber, vielen kleineren Bauherren eine Chance zu geben: Genossenschaften, Baugruppen, alternativen Investoren. So entstehen vielfältige, lebendige Wohnviertel für unterschiedliche Zielgruppen, für jung und alt.“

Koch will auch bei Grundstücken, die der Stadt nicht oder nur teilweise gehören, eine aktivere Planungspolitik. „Für den OB war am Derendorfer Güterbahnhof die so genannte Entlastungsstraße das wichtigste. Die wurde dem Investor in einem städtebaulichen Vertrag aufgedrückt. Ich möchte, dass wir mit den Investoren über vielfältige und bezahlbare Wohnformen, über Mehrgenerationen Projekte und über gute Energiestandards verhandeln und diese Qualitäten in städtebaulichen Verträgen fest vereinbaren.
Große Chancen dazu bieten dafür die ehemalige Glashütte in Gerresheim und die Ulmer Höh’ in Derendorf. Anstatt an der Ulmer Höh’ auf den einen großen Investor zu warten, sollte die Stadt gemeinsam mit dem Land das Baugebiet in kleinere Einheiten unterteilen und an unterschiedliche Bauherren vermarkten.“

miriam-koch-2014.de