OB-Kandidatin Miriam Koch: Bau der CO-Pipeline muss zu den Akten gelegt werden
21. Feb 2014
Foto: Miriam Koch.

OB-Kandidatin Miriam Koch erklärt zu den neuen Erkenntnissen zum Bau der CO-Pipeline Dormagen – Krefeld: “Unsere Bedenken gegen die CO-Pipeline konnten seit den ersten Planungsideen nicht ausgeräumt werden. Die Gefährdung von Mensch und Tier bei einem Austritt des geruchlosen Gases sind und bleiben für uns inakzeptabel. Wenn nun auch noch wirtschaftliche Argumente gegen die Pipeline sprechen, wird das Projekt völlig absurd.”

Ein vom Umweltministerium NRW in Auftrag gegebenes Gutachten zu technischen und wirtschaftlichen Alternativen zur CO-Pipeline kommt zu dem Ergebnis, dass auch zukünftig die CO-Produktion am Standort Krefeld direkt möglich ist. Damit würde sich eine CO-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld erübrigen. Umgerechnet auf die Produktion einer Tonne CO wären Investitionen am Standort Krefeld dem Gutachten zufolge auch um 60 Prozent günstiger als die Inbetriebnahme der CO-Pipeline.

Koch: “Neben den nach wie vor ungeklärten Fragen des Katastrophenschutzes sprechen demnach auch betriebswirtschaftliche Gründe eindeutig gegen die Inbetriebnahme der CO-Pipeline. Der Bau der Pipeline muss nun endlich zu den Akten gelegt werden.”

miriam-koch-2014.de