GRÜNE OB-Kandidatin unterstützt Online-Petition zur Rettung der freiberuflichen Hebammen
24. Feb 2014
Grafik: Rettet unsere Hebammen.

Nachdem die Nürnberger Versicherung am 13. Februar verkündet hat, dass sie zum 1. Juli 2015 aus den beiden letzten verbliebenen Versicherungskonsortien für Hebammen aussteigen wird, ist der Berufszweig der Hebammen akut bedroht. Bereits in den vergangenen Jahren führte der zehnfache Anstieg der Versicherungsprämien dazu, dass sich immer mehr Hebammen gezwungen sahen, aus der Geburtshilfe auszusteigen.

Der nun angekündigte Wegfall der Haftpflichtversicherung ab 2015 hätte zur Folge, dass freiberufliche Hebammen weder Geburten betreuen noch Vor- und Nachsorge anbieten können. “Das bedeutet das Ende der Wahlfreiheit des Geburtsortes. Um wohnortnahe Behandlung und die gesundheitliche Selbstbestimmung von Schwangeren auch in Zukunft sicherzustellen, ist es daher wichtig, sich wirksam für den Fortbestand des Berufes der Hebamme einzusetzen”, so Miriam Koch, OB-Kandidatin der GRÜNEN.

Koch, die selbst jahrelang im Vorstand eines Geburtshauses mitgearbeitet hat, sieht dringenden Handlungsbedarf und wirbt für eine zahlreiche Unterstützung der Online-Petition, um eine schnelle politische Lösung der Problematik herbei zu führen. “Bei meinen beiden Töchtern war der Besuch unserer Hebamme immer der wichtigste Termin des Tages. Während der Geburt von “meiner” Hebamme begleitet zu werden, hat mir unglaubliches Selbstvertrauen und ein Gefühl von Geborgenheit gegeben.”

Miriam Koch wird am 27. März das Geburtshaus in Düsseldorf besuchen.

 

miriam-koch-2014.de