Baumfällungen in Düsseldorf - OB-Kandidatin Koch: „Abwägung zwischen Bauen und Bäumen häufig nicht nachvollziehbar“
07. Mär 2014

Wegen der derzeitigen Baumfällungen erreichen OB-Kandidatin Miriam Koch und die Grüne Ratsfraktion zahlreiche Emails und Anrufe entsetzter oder besorgter BürgerInnnen und Bürger. Koch: „Häufig werden wir darum gebeten, die Baumfällungen vor ihrem Haus, in ihrer Straße, in „ihrem“ Park zu stoppen. Oder zumindest zu erklären, warum die Bäume fallen müssen.“

Die Informationen, die dann schnellst möglich eingeholt werden, kommen in der Regel jedoch zu spät. „Wir setzen uns deshalb für mehr Bürgernähe und Transparenz ein. Die Ratsfraktion stellt im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen eine Anfrage zum Thema. Andere Städte wie zum Beispiel Magdeburg, Oldenburg und Berlin sind Vorbild, wenn es darum geht rechtzeitig über unvermeidbare Fällungen zu informieren. Dort, wo es um die Abwägung zwischen Bauen und Bäumen geht, müssen die BürgerInnen besser und frühzeitig beteiligt werden. Dazu sind Bäume den Düsseldorfern zu wichtig“, so Koch weiter.

Was die Pflege des heutigen Baumbestands betrifft, holt das Gartenamt jetzt nach, was viele Jahre auf die lange Bank geschoben wurde, daher häufen sich jetzt die Fällungen. Auch sind bei der Auswahl der vor zehn, zwanzig Jahren gepflanzten Baumarten manche Fahlentscheidungen gefallen, die sich jetzt rächen.

„Im Stadtentwicklungskonzept 2025+ wird vieles wie z. B. die Notwendigkeit der Anpassung an den Klimawandel, vollmundig angekündigt. Das muss endlich auch bei konkreten Baumaßnahmen Bestand haben. Bäume können für ein verträgliches Mikroklima in den Vierteln sorgen, aber dazu müssen sie groß werden dürfen“, so Koch abschließend.

GRÜNE Anfrage zu Baumfällungen im Düsseldorfer Stadtgebiet

 

 

miriam-koch-2014.de