GRÜNE OB-Kandidatin Koch zur Zukunft der Ulmer Höh’: Lebendiges Viertel und bezahlbares Wohnen entwickeln
10. Mär 2014

Nach einiger Verzögerung geht das B-Planverfahren zur Ulmer Höh’ in Derendorf in die nächste Stufe. Dazu erklärt Miriam Koch, OB-Kandidatin der GRÜNEN Düsseldorf: „Die Ulmer Höh’ bietet die Chance, in der Düsseldorfer Innenstadt ein neues lebendiges und vielfältiges Wohnviertel zu schaffen. Dafür sollten Stadt und Land nicht auf einen großen Investor warten, sondern das Grundstück in kleinere Baufelder teilen und an unterschiedliche Bauherren vergeben: Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, Baugruppen und Wohnprojekte.“

Für die Umsetzung schlägt Koch vor, dass die Stadt mit weiteren Partnern eine Projektgesellschaft gründet. Sie wäre der Mittler zwischen den aktuellen Grundstückseigentümern BLB, Awista und SKFM und den späteren, unterschiedlichen BauträgerInnen.Einer der Partner könnte beispielsweise die IDR sein, die über gute Erfahrungen in der Grundstücksvermarktung verfügt.

„Die Projektgesellschaft garantiert, dass auf der Ulmer Höh’ bezahlbare und vielfältige Wohnformen entstehen. In einem städtebaulichen Vertrag mit der Stadt werden auf Grundlage des Handlungskonzepts Wohnen die Quoten für geförderte und preisgedämpfte Wohnungen festgeschrieben. Darüber hinaus unterstützt die Projektgesellschaft Baugruppen und Wohnprojekte bei ihren Vorhaben und organisiert eine umfassende Beteiligung der BürgerInnen“, erläutert Koch.

Sie kündigt an, dass die GRÜNEN in Düsseldorf und im Land diesen Vorschlag mit allen Beteiligten und allen Parteien diskutieren werden.

Zum Hintergrund: Grundlage für alle Entwicklungen in Düsseldorf ist das Handlungskonzept Wohnen mit 20% öffentlich geförderten und 20% preisgedämpften Wohnungen zu max. 8,50 Euro/qm. Für landeseigene Grundstücke gilt zudem der Beschluss des Landtages, dort mindestens 30% geförderten Wohnraum zu errichten.
Beides kann auf der Ulmer Höh’ erfüllt werden, indem die von Baugruppen und Wohnprojekten errichteten öffentlich geförderten Wohnungen zusätzlich gezählt werden, so dass der Anteil insgesamt 30% und mehr erreicht. Dies ist für den Stadtteil sehr gut verträglich, da Baugruppen und Wohnprojekten Wohnviertel stabilisieren und beleben.

 

miriam-koch-2014.de