Keine Risikospiele mit unserem Grundwasser - Grüne OB-Kandidatin erteilt Fracking eindeutige Absage
27. Mär 2014
Foto: Miriam Koch

CDU und FDP wagen den nächsten Versuch, Energiemultis das hoch gefährliche Fracking zur Erdgasgewinnung zu erlauben. Dazu erklärt Miriam Koch, Grüne OB-Kandidatin: „Erst machen und dann schauen, wie man mit den Folgen fertig wird? Dass dies kein vernünftiger Weg sein kann, hat uns die Kernenergie eindrücklich gezeigt. Da eine Gefährdung von Grund- und Trinkwasser durch giftige Chemikalien nicht eindeutig ausgeschlossen werden kann, setzen wir GRÜNEN uns gegen das riskante Fracking-Verfahren ein.“

Darüber hinaus weist Koch darauf hin, wie teuer nachsorgende Grundwassersanierungen kommen: „Die aufwändigen Pumpanlagen zur Entfernung der Chemikalien-Altlasten aus dem Düsseldorfer Grundwasser belasten den städtischen Haushalt immens. Ein Einsatz von Fracking auf Probe, ist auch deshalb für uns nicht verantwortbar.“

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen, SRU, der die Bundesregierung berät, schätzt Fracking wie folgt ein: Fracking senke weder die Gaspreise noch werde die Versorgungssicherheit erhöht. Es bestehe insofern kein besonderes übergeordnetes öffentliches Interesse an der Erschließung dieses Energieträgers, möglicherweise aber ein betriebswirtschaftliches Interesse der Industrie.[1]

„Warum SPD-Oberbürgermeister-Kandidat Geisel sich vor diesem Hintergrund für eine Erprobung des Fracking-Verfahrens ausspricht und sich damit gegen seine Parteivorsitzende Hannelore Kraft stellt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Energiewende in Düsseldorf sieht mit mir als Oberbürgermeisterin anders aus: Steigerung der Energieeffizienz, mehr Photovoltaik auf Düsseldorfs Dächern, Förderung von Energie-Einsparungen durch Gebäudesanierung.“ so Koch.

 

miriam-koch-2014.de