Suspended Coffees in Düsseldorf - einen Aufgeschobenen, bitte
14. Mai 2014

Caffè sospeso, Englisch suspended Coffee, auf Deutsch: “Einen Aufgeschobenen, bitte.”

Die hundertjährige Tradition des „Coffee sharing“ hat auch in Düsseldorf Einzug gehalten. Seit fast drei Jahren unterstützt die Alleinunternehmerin Olga Sabristova die aus Neapel stammende Idee in ihrer Privatrösterei „Die Kaffee“.

Das Konzept ist denkbar einfach. Personen zahlen im Voraus für ein Kaffee, der für jemanden aufgehoben wird, der sich kein warmes Getränk leisten kann.

Die Tradition der Suspended Coffees / Aufgeschobenen Kaffees (original, "caffe sospeso" oder "caffè pagato") ist in der italienischen Stadt Neapel geboren, in der eine gute Tasse Kaffee zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Mit der Wirtschaftkrise gelangte die Idee nach Bulgarien und Spanien, seither verbreitet sie sich auf der ganzen Welt.

Bei Olga Sabristova wird die Idee des „Suspended Coffee“ freudig weitergeführt, an der Wand des Cafés hängt eine Schiefertafel, auf der das Konzept aus Neapel erläutert wird. Umrahmt wird dies von Kassenbons der bezahlten Kaffees.

Dazu die Grüne OB-Kandidatin Miriam Koch: "Bei meinem Team und mir ist sofort der Funke übergesprungen, wir finden sowohl das Konzept des Kaffee-Teilens, als auch diese junge inspirierende Frau unterstützenswert.
Schnell kam die Idee eines Spendenaufrufs, damit mehr Menschen Getränke verschenken und diese Idee und Olgas kleines feines Café  mehr Aufmerksamkeit zukommt.

Wir möchten am kommenden Montag, den 19. Mai um 16 Uhr, in das Café „Die Kaffee“  (Schwerinstr. 23, 40477 Düsseldorf) einladen. Zum Reden, Kaffee trinken, Kaffees aufschieben."

 

miriam-koch-2014.de