Bildung und ihre Institutionen in Düsseldorf - mit der GRÜNEN OB Kandidatin auf Tour durch außerschulische Bildungseinrichtungen
16. Mai 2014

Mit: Miriam Koch (OB-Kandidatin), Angela Hebeler (Mitglied Jugendhilfeausschuss) und Paula Elsholz (Mitglied Jugendhilfeausschuss)

Am vergangenem Freitag (16.05.2014) begann die zweite GRÜNE Tour zum Thema „Bildung und ihre Institutionen in Düsseldorf“ an der Spieloase Bilk (Brunnenstraße 65, 40223 Düsseldorf). Dort trafen wir eine der Hauptverantwortlichen, Gerti Kobarg, die uns das einladende Ambiente der Spieloase zeigte.

Auch eine Vertreterin des Elternvereines „Die Frösche“ war anwesend, die ihr Kind selbst in der Vormittagsbetreuung der Spielgruppe  untergebracht hat. Diese Kindergruppe bietet acht Kindern im Alter zwischen 18 Monaten und drei Jahren die Möglichkeit, schon in dem Jahr vor Kindergarteneintritt Gruppenerfahrungen zu sammeln. Sie äußerte sich begeistert zu diesem Angebot und betonte, dass es solche Institutionen öfter in Düsseldorf geben sollte. Auch Schulkinder finden im Kindertreff vielfältige Aktionmöglichkeiten.

Eltern kommen häufig auf die engagierten Mitarbeiter*innen in Erziehungsfragen oder Tipps für Aktivitäten in der Stadt zu. Im Seniorencafé bietet die Oase sogar Senior*innen die Möglichkeit des Zusammenkommens.

Der an die Spieloase angrenzende öffentliche Spielplatz werde als Treffpunkt für Kinder, Familien mit Kleinkindern und Tagesmüttern mit ihren Schützlingen in ganz Bilk vor allem für die Abgeschlossenheit zur lauten und ungesicherten Straße sehr geschätzt.

Im Gespräch wurde deutlich, dass der Wunsch nach Vergrößerung besteht, dafür eignet sich die leerstehende Industriehalle, die praktischerweise direkt an das Gebäude der Spieloase anschließt. „Wir wollen unseren Kindern, ob groß oder klein, mehr Bewegungsfreiheit bieten, dafür wäre der erste Schritt die Bewilligung der Stadt für einen Ausbau unserer Stätte. Wir würden uns gerne mit Stadt und Investor zusammen setzen, um einen Plan zu entwickeln und so unser Vorhaben in die Tat umsetzen zu können.“ so Gerti Kobarg.

Diesen Plan möchten wir gerne verfolgen und uns für dieses umfassende Angebot aller Altersklassen einsetzen.

Die zweite Station unsere Tour war der Interkulturelle Mädchentreff Leyla (Corneliusstr. 59, 40215 Düsseldorf). Dort trafen wir die Powerfrauen Sevgi Sönmez und Sarah Pastor, zwei der sieben Geschäftsführerinnen dieser Institution.

Sie zeigten uns ihre Räumlichkeiten und beschrieben uns die verschiedenen Angebote. Zudem sprachen wir über die zahlreichen Aufgaben des Teams: Der Mädchentreff Leyla will Mädchen und jungen Frauen einen Raum zu bieten, wo sie unter sich sein können, einen Raum für Begegnung, Kreativität und das Entdecken, Erproben und Erlernen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen dabei Mädchen mit all ihrer Unterschiedlichkeit. Auch das Thema Gewalt und Sexualstraftaten in den Familien können in Einzelgesprächen thematisiert werden. Leyla arbeitet dabei in vielen Fällen mit der Beratungsstelle zusammen.

Das Team des Treffs möchte sich im kommenden Halbjahr auch verstärkt auf gewalttätige junge Frauen und Mädchen spezialisieren. Sie wünschen sich dabei noch Unterstützung durch die Einstellung weiterer Fachkräfte. Allerdings sind hier die Mittel knapp. Auch der Gedanke eines eigens für Mädchen und junge Frauen in Not eingerichtetes „Mädchenhaus“ wird von dem Team begeistert angenommen. „Ein Schutzraum für Mädchen, die nicht wissen wohin, wäre eine Bereicherung für diese Stadt.“ so Sarah Pastor.

Wir als GRÜNE Frauendelegation sind sofort Feuer und Flamme und werden das Projekt in Angriff nehmen.