Diskussion um E-Mobilitätsgesetz GRÜNE: E-Räder und -Autos sinnvoll fördern
06. Aug 2014

Der Deutsche Städtetag hat Teile des Entwurfs für ein Elektromobilitätsgesetz kritisiert, unter anderem die mögliche Freigabe von Busspuren oder günstigere Parkgebühren für E-Autos. GRÜNEN-Fraktionssprecher Norbert Czerwinski teilt die Bedenken: „Es ist gut, wenn die Kommunen in der Straßenverkehrsordnung mehr Spielraum bekommen. Gerade die Möglichkeit, Parkplätze speziell zu reservieren brauchen wir auch in Düsseldorf.“ Den GRÜNEN geht es dabei aber nicht um E-Autos alleine, da ein einfacher Ersatz der Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren noch keine nachhaltige Mobilität bedeutet. „Car-Sharing bietet hingegen eine ideale Plattform um die Vorteile der Elektroautos mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten zu verbinden. Dazu müssen wir mehr Stellplätze für Car-Sharing Autos in Düsseldorf schaffen und sie mit Ladestationen ausrüsten“, so Czerwinski.


Aus Sicht der GRÜNEN findet die E-Mobilität heute und in der nächsten Zeit hauptsächlich auf zwei Rädern statt. Czerwinski: „Für Düsseldorf sind Elekrofahrräder schon heute relevant. Sie sind für viele Pendler*innen, die fünf bis 15 Kilometer zur ihrer Arbeit in Düsseldorf fahren eine echte Alternative zum Auto. Daher ist ein sicheres und leistungsfähiges Radnetz aktuell die beste Förderung für die E-Mobilität in Düsseldorf!“

Für Rückfragen steht zur Verfügung: Norbert Czerwinski, Fraktionssprecher
norbert.czerwinski@gruene-duesseldorf.de
0173/9119979