Heizpilze und -strahler: Klimaschutz im Dialog mit der Gastronomie
21. Aug 2014

Zur aktuellen Diskussion um die Durchsetzung des Verbots von Heizpilzen und –strahlern an der Kö erklärt Norbert Czerwinski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion heute (Donnerstag): „Die Auseinandersetzung um eine seit zwei Jahren geltende Vorgabe zeigt, dass sich Verwaltung, Politik und Gastronomie jetzt gemeinsam an den verschiedenen Themen arbeiten müssen. Neben den klimaschädlichen Heizpilzen geht es dabei auch um eine Analyse der geänderten Terrassengebühren, Fragen der Sicherheit und um die Entwicklung der Gastronomieszene in den Straßen der Altstadt und der Innenstadt insgesamt.“

Die GRÜNEN wollen, dass die Stadt dabei den Dialog mit der Gastronomie sucht. Czerwinski: „Wir wissen aus anderen Städten, beispielsweise aus Münster, dass auch Runde Tische nicht immer im Konsens enden. Aber es ist wichtig, alle Akteure zu beteiligen und die unterschiedlichen Interessen transparent zu machen“, so Czerwinski. Er betont, dass die GRÜNEN die Auswüchse bei den Heizpilzen schon lange kritisieren. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass dutzende Sitzplätze unter freiem Himmel über Stunden beheizt werden, obwohl keine Gäste auf der Terrasse sitzen. Ich kann mir verschiedene Ansätze zu Verbesserung des Klimaschutzes und auch der Straßengestaltung vorstellen, die wir mit den Gastronom*innen diskutieren sollten. Dabei sollten beispielweise die Geräte mit den schlechtesten Wirkungsgraden zuerst in den Blick genommen werden. Wir freuen uns auf weitere Ideen, die uns auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt weiter bringen. Klar ist, dass die aktuelle Situation nicht auf Dauer tragbar ist“, erklärt Czerwinski abschließend.