Landesbauminister Groschek zu Fördermitteln und Quote - GRÜNE: Düsseldorfer Modell weiterentwickeln
28. Aug 2014

Köln und Dortmund haben mit dem Land NRW Zielvereinbarungen für mehr geförderten Wohnungsbau getroffen. Demnach verpflichten sie sich im Gegenzug für zusätzliche Fördermittel, dass auf städtischen Grundstücken und Flächen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs des Landes (BLB) 30% der Wohnungen öffentlich gefördert werden.

Antonia Frey, GRÜNE Ratsfrau und Vorsitzende des Wohnungsausschusses erklärt dazu heute: „Mit dem Handlungskonzept Zukunft Wohnen. Düsseldorf  sind wir in Düsseldorf an einer entscheidenden Stelle schon weiter. Das Düsseldorfer Modell greift nicht nur bei städtischen Flächen, sondern auch bei Bebauungsplänen auf privaten Grundstücken.“ Nur so könnten beispielsweise am ehemaligen Franziskanerkloster an der Oststraße oder auf dem ehemaligen REWE-Lager an der Gerresheimer Landstraße öffentlich geförderte Wohnungen gesichert werden. Die Zielvereinbarung mit dem Land würde diese Baugebiete nicht erfassen.

Frey spricht sich daher für eine Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes aus, nach einer gründlichen Zwischenbilanz und gemeinsam mit dem Mieterverein, den Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, Haus & Grund, den Projektentwicklern und Immobilienmaklern.

„Dabei ist auch der sogenannte preisgedämpfte Wohnungsbau ein wichtiger Punkt. Die Erfahrungen beispielsweise in München zeigen, dass ansonsten der Abstand zwischen den geförderten und den frei finanzierten Wohnungen zu groß wird. Menschen, die knapp keinen Anspruch auf eine geförderte Wohnung haben, hätten dann große Schwierigkeiten, eine für sie bezahlbare Wohnung zu finden.“