In Düsseldorf ist kein Platz für Rassismus und verabscheuungswürdige Unmenschlichkeit
01. Feb 2016

Am 13. Februar 2016 soll in auf dem Düsseldorfer Messegelände eine Veranstaltung der "Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer, der auch die Vertreter*innen der rechtspopulistischen Partei AfD angehören, stattfinden.

Unter dem Titel "Visionen für Europa" soll Rechtspopulisten aus ganz Europa neben AfD Funktionären eine Bühne gegeben werden, um weiter gegen Flucht und Asyl zu hetzen.

Paula Elsholz, Ratsfrau und Sprecherin der GRÜNEN Düsseldorf findet. "Das eine Veranstaltung, von jenen, die Schusswaffen gegen Flüchtlinge einsetzen wollen, in unserer Stadt und dann noch in räumlicher Nähe zu untergebrachten Geflüchteten stattfindet ist nicht hinnehmbar. Die AFD ist eine menschenrechtliche Katastrophe."

"Diese Stadt hat dank vieler Gegenproteste zu rechten Aufmärschen und Veranstaltungen gezeigt, dass für Hetze in Düsseldorf kein Platz ist. Wir werden weiterhin zusammen mit den vielen engagierten Initiativen und Menschen auf die Straße gehen - auch am 13. Februar. Ich unterstütze daher ebenfalls den Aufruf von dssq.", so Elsholz weiter.

"Diese Veranstaltung ist ein Schlag in das Gesicht der Landeshauptstadt", findet Andre Moser, Sprecher der GRÜNEN Düsseldorf. "Wir dürfen uns so einen Aufmarsch von rechten Hetzern nicht unwidersprochen bieten lassen. Wir brauchen eine selbstbewusste Demokratie und keine verabscheuungswürdige Unmenschlichkeit."

Das Bündnis DSSQ ruft zu lauten, bunten Gegenprotesten und Aktionen des zivilen Ungehorsams auf. Zeigen wir gemeinsam, der AfD und anderen rassistischen Parteien, dass sie in Düsseldorf nicht willkommen sind.