GRÜNE Düsseldorf zum 1. Mai: Gutes Leben, Gute Arbeit
29. Apr 2016

 

Während sich bei dem einem Überstunden anhäufen, arbeiten andere unfreiwillig in Teilzeit oder unter prekären Arbeitsbedingungen. Und immer noch sind zu viele vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen.

Die GRÜNEN fordern bessere und gerechte Arbeitsbedingungen – für alle. Dazu gehört zunächst einmal soziale Sicherung und eine faire Entlohnung. „Aber zu einer guten Arbeit gehört auch geschlechtergerechte Bezahlung, die Stärkung von Menschen in sogenannten Care-Berufen, also in der Pflege- und Erziehung, sowie eine flexible und familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung“, sagt Paula Elsholz, Sprecherin des Grünen Kreisverbands Düsseldorfund fährt fort: „Wir brauchen eine gesunde Work-Life-Balance. Wir wollen einen inklusiven Arbeitsmarkt, der Jede und Jeden miteinbezieht und niemand ausgrenzt.“

Das heiß vor allem: Vereinbarkeit mit der Familie und Zeit für´s Privatleben.

„Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen in den verschiedenen Lebensphasen, damit Arbeiternehmerinnen und Arbeiternehmer selbstbestimmt über ihre Erwerbsbiografie entscheiden können, z.B. beim dem Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit, bei Auszeiten für Erziehung oder Pflege sowie bei der Weiterbildung“, ergänzt Mirja Cordes, Vorstandssprecherin der Doppelspitze im Düsseldorfer Kreisverband. „Von der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes hat bisher hauptsächlich die Unternehmerseite profitiert. Alle Menschen müssen Arbeit und Leben in Einklang bringen können – auch jene, die nur ein geringes Einkommen zur Verfügung haben.“

Am kommenden Sonntag beteiligen sich die Düsseldorfer GRÜNEN an der Demonstration und dem Familienfest des DGB zum 1. Mai 2016 und treten dort ein für

 

Bessere Arbeitsbedingungen

• Lohnlücke schließen – gleiche Bezahlung von Männern und Frauen
• Care-Berufe (z.B. Pflege und Erziehung) besser bezahlen
• Allen Schulabgänger*innen eine Ausbildung ermöglichen
• Fachkräftemangel entgegentreten – ausländische Qualifikationen besser anerkennen
• Qualifizierungsoffensive für Arbeitslose und Asylbewerber*innen starten
• Für faire Löhne – gegen Ausnahmen beim Mindestlohn
• Flucht aus Tarifverträgen und ungleiche Lohnentwicklung stoppen

• Gegen Einschränkungen des Streikrechts – Gewerkschaften stärken

Zeit zum Leben

• Mitbestimmung über die Arbeitszeitgestaltung für alle Berufstätigen
• Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf verbessern
• Gesellschaftliche Fürsorgearbeiten solidarisch absichern
• Lohnarbeit und Fürsorgearbeit gerechter zwischen den Geschlechtern verteilen
• Stärkere Flexibilität für Arbeitnehmer*innen bei der Wahl ihres Arbeitszeitvolumens
• Möglichkeiten für berufliche Auszeiten befördern, auch für Selbstständige und Freiberufler


Gute Arbeit – Gutes Leben.

Rückfragen beantworten gerne telefonisch und/oder auch am Infostand:
Paula Elsholz 0163-5678337 und Mirja Cordes 0173-1934033