Stadt unterstützt Bürger*nnen bei der Begrünung ihres Wohnumfeldes
13. Mai 2016

Wer seine Hausfassaden mit Rankpflanzen begrünt, aus einem grauen Innenhof eine grüne Oase macht oder mit anderen Begrünungsmaßnahmen Stein und Beton in der Stadt etwas entgegensetzen will, wird künftig mit Fördermitteln der Stadt unterstützt. Heute hat der Umweltschuss ein entsprechendes Förderprogramm beschlossen.

Mit der Förderung von Dach- Fassaden- und Innenhofbegrünung soll im dicht besiedelten Stadtgebiet ein Beitrag zur Verbesserung des lokalen Stadtklimas geleistet werden, heißt es in der neuen Richtlinie. Wohlbefinden und Lebensqualität sollen erhöht werden.

Dazu Iris Bellstedt, umweltpolitische Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion: „Eigeninitiative muss belohnt werden. Wir freuen uns, dass wir dafür sorgen konnten, Bürgerinnen und Bürger bei ihrem Engagement für ein besseres Wohnumfeld zu unterstützen.“ Dass auch Urban Gardening Projekte (Stadtgärtnern) in die Förderung aufgenommen wurden, dürfte in NRW einmalig sein.

Die Förderung gilt in sogenannten Lasträumen der sehr hoch verdichteten Stadtbereiche gemäß Klimaanalyse der Stadt.
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