Ein „Welcome Center“ für Düsseldorf - GRÜNE sehen Vorbilder aus Stuttgart und Wuppertal positiv
29. Jun 2016

Am heutigen Mittwoch (29.06.2016) haben der Integrationsrat und der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften gemeinsam getagt. In der Sitzung haben Vertreter der Städte Wuppertal und Stuttgart die Konzeptionen und die Arbeit der „Welcome Center“ ihrer jeweiligen Städte vorgestellt. Ein „Welcome Center“ soll zum einen Angebote für alle Zuwander*innen, egal mit welchem Aufenthaltsstatus, bereithalten und zum anderen die Serviceangebote der Stadtverwaltung an einem Ort bündeln.

Angela Hebeler, Ratsfau der GRÜNEN im Integrationsrat: „Wir freuen uns über die guten Beispiele aus anderen Städten. In einem Welcome Center finden zu uns kommende Menschen alle notwendigen Services der Verwaltung. Von ausländerrechtlichen bis hin zu Wohn- und Unterbringungsfragen kann im Sinne eines One-Stop-Governments alles an einem Ort erledigt werden. Dies wird auch ein wichtiger Baustein Düsseldorfs als weltoffene Stadt werden. Ich freue mich, dass dieses Vorhaben aus der Kooperationsvereinbarung zwischen SPD, GRÜNEN und der FDP jetzt Fahrt aufnimmt.“

Aleksandra Przygodzka, Mitglied der GRÜNEN internationalen Offenen Liste im Integrationsrat: „Wuppertal plant ein Haus der Integration, so etwas wünschen wir uns auch in Düsseldorf. Menschen aus anderen Ländern können sich dann schnell und unkompliziert über die Angebote der Stadt informieren und die Kooperation der beteiligten Ämter wird erleichtert. Auch der hohe Anteil an Auszubildenden mit Migrationshintergrund (40 %) in Stuttgart ist beeindruckend und ein gutes Beispiel für Düsseldorf!"

Jörk Cardeneo, Ratsherr der GRÜNEN im Wirtschaftsausschuss: "Unsere Stadt wird immer internationaler. Dabei ist die Vielfalt derer, die zu uns kommen groß. Ein Welcome Center unterstützt das Ankommen von Flüchtlingen, von internationalen Manager*innen, von Studierenden und allen anderen Migrant*innen. Gleichzeitig können dann die entsprechenden digitalen Informationen und Dienstleistungen verknüpft werden und das Ankommen auch online erleichtern."

Die weiteren Schritte zur Umsetzung der Pläne werden nun in den beteiligten Ausschüssen und Fraktionen weiter beraten.