Kürzung der Wohnungsbauförderung zurücknehmen - GRÜNE: Wohnen muss auch im Haushalt 2014 Schwerpunkt sein
11. Okt 2013

Im Verwaltungsentwurf zum Haushalt 2014 werden die Förderprogramme im Wohnungsbau um mehr als 400.000 Euro gekürzt. „Diese Kürzung torpediert unsere Bemühungen in Düsseldorf mehr bezahlbare und mehr barrierefrei Wohnungen zu schaffen“, ärgert sich Marcus Voelker, wohnungspolitischer Sprecher der GRÜNE Ratsfraktion. „Die städtischen Förderprogramme sind wichtige Bestandteile des Handlungskonzeptes Wohnen und für den angespannten Düsseldorfer Wohnungsmarkt dringend nötig. Es wäre fatal, sie für die Sanierung der Stadtkasse zu kürzen.“

In den vergangenen Jahren standen insgesamt gut 3,3 Mio. Euro zur Verfügung für die Förderung von Umbaumaßnahmen zur Barrierefreiheit, für den Ankauf von Belegungsrechten und Mietpreisbindungen, für Darlehen zum Grunderwerb für den geförderten Wohnungsbau und für die Eigentumsförderung. Dieses Budget soll in 2014 auf 2,9 Mio. Euro gekürzt werden. Voelker: „Bereits letztes Jahr wurden die Mittel faktisch gekürzt. Die Darlehen zum Grunderwerb wurden als neues Förderprogramm aufgenommen, ohne dafür eigene Mittel einzuplanen. Dass jetzt der Topf insgesamt gekürzt wird widerspricht der Bedeutung des Wohnungsbaus, wie sie auch der OB immer wieder betont. Die Stadt kann sich nicht einerseits für das Handlungskonzept und die Förderprogramme rühmen und gleichzeitig die Förderung kürzen.“

Anlage: Auszug aus den Erläuterungen zum Haushalt 2014 / Wohnen