Leerstand der SWD - GRÜNE: langfristige Investitionen nötig
05. Jul 2013

Zur Diskussion um leerstehende Wohnungen der Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf (SWD) erklärt Antonia Frey, GRÜNE Ratsfrau und Vorsitzende des Wohnungsausschusses, heute (Freitag):
„Die SWD ist ein wichtiger Baustein für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik in Düsseldorf. Mit ihr kann die Stadt aktiv für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. Ein erster wichtiger Schritt dazu ist, dass die SWD jährlich 1,5 Mio. Euro für die Sanierung der von ihr verwalteten städtischen Gebäude bekommt. Dafür haben wir uns in den Verhandlungen zum Handlungskonzept Wohnen stark gemacht.“

Die auf Initiative des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum verhandelten Zwischennutzungen sehen die GRÜNEN positiv. Marcus Voelker, wohnungspolitischer Sprecher der Ratsfraktion: „Es kann Sinn machen, einzelne Wohnungen bis zu einer umfassenden Modernisierung befristet weiter zu nutzen. Wir begrüßen es, dass die SWD die Gespräche mit dem Bündnis aufgenommen hat uns nun prüft, wo eine Zwischennutzung möglich und sinnvoll ist. Gleichzeitig muss klar sein, dass wir langfristig um Komplettsanierungen oder einen Neubau nicht herum kommen. Trotzdem finde ich es wichtig, dass die Menschen, die sich jetzt engagiert haben und Wohnraum suchen, schnellstmöglich entsprechende Wohnangebote erhalten“.

Voelker betont, dass darüber hinaus langfristige Investitionen in die Bestände notwendig seien. „Bei vielen städtischen Objekten wie an der Hammer Dorfstraße oder am Hellweg ist langfristig eine Komplettsanierung oder ein Neubau unumgänglich. Hierfür muss die Stadt die finanziellen und strukturellen Möglichkeiten schaffen. Aus diesen Gründen haben wir bereits in den vergangenen Haushaltsberatungen 7 Mio. Euro Investitionsmittel für die SWD gefordert.“

 

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Miriam Koch, Fraktionsgeschäftsführerin