Protokoll:  

Bericht aus dem Schul-Ausschuss vom Dienstag, 06.09.2011  

Eine unspektakuläre Ausschuss-Sitzung ohne herausragende Höhen oder Tiefen.

Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

1. Unsere Anfrage zur Schulsozialarbeit
Die Antwort ließ einige Fragen offen, vor allem stellte sich heraus, dass der Umgang der Stadt mit dem BuT-Paket in Bezug auf die Schulsozialarbeit unserer Ansicht nach viel zu restriktiv ist. Da nach wie vor auch in Grundschulen der Sozialräume 4 und 5 Schulsozialarbeit fehlt, gilt es, Druck auf die Verwaltung in diesem Punkt auszuüben und auf Umsetzung zu drängen.  

2. Unsere Anfrage zur Zukunft der  „Schulhelferinnen und Schulhelfer“
Hier ist die Situation absolut unbefriedigend sowohl für die Stellen-InhaberInnen als auch für die Schulen. Die Tätigkeiten werden in den nächsten Monaten auslaufen, da die Bundesförderung nun endgültig (nach verschiedenen Kürzungen seit vergangenem Jahr) aufhört und die Arbeit beendet werden muss. Die Stadt will hier nicht einspringen und sieht die Arbeiten ohnehin als nicht systemrelevant und damit erhaltenswert an.  

3. Ideenkreis G8-2013-Abitur und Anschlussperspektiven  
Da ist Düsseldorf - wie immer - gut aufgestellt. Es gab zu dieser Vorlage, die von einem großen Netzwerk als „Düsseldorfer Lösung“ spricht, kurze Einstiegsvorträge, die allerdings nur einen Makel hatten, dass sie mit keinem Wort über den Tellerrand der Stadtgrenze hinaus blickten. Auf diesen Punkt konzentrierten sich dann auch die wesentlichen Fragen und Anregungen. Es wurde eine regelmäßig wiederkehrende Berichterstattung vereinbart, auf der die aufgeworfenen Fragen auch Beantwortung und Bearbeitung erfahren sollen, so dass ab 2013 ff auch wirklich mit angemessenen Ausbildungs- und Studienplätzen zu rechnen sein kann.  

4.  Bericht über die Arbeit des Sachgebietes eSchool, Arbeitsschwerpunkte und Entwicklung
Es entspann sich nach einem Referat der Leitung von eSchool eine durchaus längere Diskussion unter den „digital immigrants“ und den Außenseitern in der digitalen Welt über Ausmaß und Geschwindigkeit der Umsetzung von eLearning in den Schulen. Es stellte sich heraus, dass Düsseldorf da keineswegs so Spitze ist, wie man es gerne hätte. Zu langsame Verbindungen (Telecom), zu wenig Personal (von ehemals 16 auf nunmehr 6 Stellen abgeschmolzen), zu wenig Geld für die nötigen Neu-Anschaffungen und Ersatz-Investitionen. Da kann mehr gemacht werden.