Svenja Holste

Svenja Holste

Praktikantin in der Ratsfraktion vom
18.08.2014 bis 26.09.2014



Mein Praktikum in der grünen Ratsfraktion

Hallo an alle,

ich heiße Svenja, bin 20 Jahre alt und studiere im dritten Semester Sozialwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz fiel mir glücklicherweise ein Flyer der GRÜNEN Ratsfraktion in die Hände und bin sehr froh, dass ich nach einigem Hin und Her über die Stadtverwaltung schließlich doch noch mein Praktikum absolvieren konnte.

Endlich war es dann so weit und ich konnte in sechs Wochen voller spannender und neuer Eindrücke der Kommunalpolitik starten.

Insgesamt durfte ich viele verschiedene Aufgaben übernehmen, so dass ich im Folgenden die wichtigsten und spannendsten aufzählen möchte.


Der Pressespiegel

Jeden Morgen wird der regionale und überregionale Pressespiegel für die GRÜNE Fraktion von den Praktikanten erstellt. Dazu werden wichtige, informative, interessante und relevante Artikel aus den verschiedensten Zeitungen ausgesucht und sortiert und dann als PDF-Dokument verschickt.

Meistens bekamen wir eine schon fertige Liste mit Artikeln aus der Rheinischen Post, NRZ und Westdeutscher Zeitung per Mail zugeschickt. Den Rest, also Süddeutsche Zeitung, BILD, Express, Die Welt und TAZ, lasen entweder wir selber oder die Referent*innen der Geschäftsstelle.

Je nachdem welche Themen in der Presse erscheinen, kommt es zu der weiterführenden Aufgabe, mit einer Pressemitteilung zu reagieren.


Die Pressemitteilung

Wenn es ein Thema gibt, zu dem sich die Grünen öffentlich äußern möchten, dann war es meine Aufgabe, einen ersten Entwurf einer Pressemitteilung zu verfassen.

Orientierung boten meist ältere Pressemitteilungen, der Zeitungsartikel auf den reagiert werden sollte, Kurztelefonate mit den zuständigen Ratsleuten und Tipps aus der Geschäftsstelle. Die schöne Erfahrung für mich war, dass man teilweise schon am nächsten Tag sein Werk in der Zeitung lesen konnte.  :-)


Die Ausschüsse mit Vorbesprechungen

Ich hatte das Glück, mein Praktikum in einem Zeitraum zu machen, in dem der Ausschusszyklus wieder losging. Das war zunächst sehr verwirrend, weil es für jeden Ausschuss eine Abkürzung gibt, die auch konsequent immer benutzt wird.

Zum Glück hängt im Praktikant*innenbüro eine wunderbar übersichtliche Liste, auf der alle Namen (AGFM, AWM, AWTL, um die Kompliziertesten zu nennen) mit den Mitgliedern aufgeführt sind.

Ich hatte immer die Möglichkeit, mir die Tagesordnung und die Unterlagen zu nehmen, mich einzulesen und dann die GRÜNEN Vorbesprechungen und die Ausschusssitzungen selber zu begleiten. Die Ratsleute waren immer sehr offen und hilfsbereit und haben meist sogar von sich aus Sachverhalte erklärt und sehr ausführlich Fragen beantwortet.


Büroarbeiten und Rechercheaufgaben

Oftmals bekamen wir auch kleine Büroarbeiten aufgetragen. Dann mussten Anrufe erledigt werden, Listen erstellt, Termine eingetragen, Akten sortiert und Dokumente weggefaxt werden. Alles in allem kleine, aber wichtige Aufgaben.

Hinzu kamen auch inhaltliche Rechercheaufträge für die Referent*innen. Die Themen variierten dabei von Algenlampen in Parkhäusern über Elektromobilität bis zur Grundsicherung im Alter.


Höhepunkt 1

Mein erster Höhepunkt während des Praktikums war die Teilnahme am Jugendlandtag NRW vom 04. – 06.09.2014. Ich hatte die Möglichkeit auf dem Platz des Abgeordneten Martin-Sebastian Abel zu sitzen und die parlamentarische Arbeit in den drei Tagen zu erleben und mit den 28 anderen Jugendlichen der GRÜNEN Fraktion auch aktiv mit zu gestalten.

Debattiert wurden die Themen „Kennzeichnungspflicht für Polizisten“ und „Verpflichtendes drittes Kindergartenjahr“; dafür gab es Ausschüsse, Expertenanhörungen, Fraktionssitzungen und die wichtige Plenardebatte am Samstag.


Höhepunkt 2

Mein zweiter Höhepunkt war die Ratssitzung am 18.09.2014, in der auch der neue Oberbürgermeister Thomas Geisel vereidigt wurde.

Währenddessen war es die Aufgabe von meinem Mitpraktikanten Alexej und mir, Video-Statements der Ratsleute aufzunehmen und diese im Anschluss zu bearbeiten, um sie dann im GRÜNEN youtube-Kanal zu veröffentlichen.


Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit dem Praktikum in der GRÜNEN Ratsfraktion einen echten Glücksgriff gemacht habe. Die Tatsache, dass sich von Anfang an alle duzen, gibt einem, auch als Praktikantin für einen relativ kurzen Zeitraum, das Gefühl, irgendwie dazuzugehören. Immer wenn man Hilfe brauchte, hat man sie sofort bekommen.

Deshalb danke ich allen - besonders den Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle - ür die tolle und lehrreiche Zeit! Ich würde jederzeit wieder ein Praktikum bei euch machen.