Grafik: Schlagworte des Wahlprogramms

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Düsseldorf

Wahlprogramm 2014 - 2020 des Stadtbezirks 1


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DIE ALTSTADT: HERZ DER STADT UND DES STADTBEZIRKS 1   

(TEURES) WOHNEN IM STADTBEZIRK 1  

MOBIL IN DER STADT  

GRÜN STATT GRAU: PLÄTZE UND GRÜNANLAGEN

SOZIALE VERANTWORTUNG

KULTURQUARTIER STADTBEZIRK 1

GESCHICHTE SICHTBAR MACHEN 

BÜRGER*INNEN BETEILIGEN

Das Wahlprogramm als pdf-Datei zum Download.


Die Altstadt: Herz der Stadt und des Stadtbezirks 1

Die Altstadt ist der historische Kern Düsseldorfs - Schmuckstück, Anziehungspunkt und Aushängeschild des ersten Stadtbezirks. Es kann und darf gefeiert werden, und wer es ruhiger möchte, ist eingeladen, eine der beschaulichen kleinen Gassen zu besuchen. Die Altstadt lebt von ihrer Vielfalt: Sie ist nicht nur Ausgehmeile, sondern auch beliebtes und friedliches Aufenthalts-, Einkaufs- und  Wohnviertel. Diese attraktive Mischung wollen wir erhalten. Dazu gehört für uns eine vorausschauende Quartiersplanung[1], die die Verträglichkeit und Ausgewogenheit von bezahlbarem Wohnraum, Einzelhandel und Gastronomie im Blick hat.

Wir setzen uns für eine lebendige und attraktive Altstadt ein, zum Beispiel in Form einer Standortgemeinschaft [2]. Zudem wollen wir eine Verbesserung des Images der Altstadt erreichen.

Wir teilen den sorgenvollen Blick der Polizei auf die Wochenenden oder das Umfeld größerer Sportereignisse: Gewaltdelikte und Diebstahl haben zugenommen. Anstatt reflexhaft nach mehr Kameraüberwachung zu rufen, sind wir weiterhin für eine erfolgreiche Streifenpräsenz und möchten die Vielfalt durch neue familienfreundliche und kulturelle Angebote wie z.B. die Jazzralley oder das Frankreichfest stärken. Die Ratinger Straße möchten wir durch Sperrungen für den Autoverkehr (Mi./Sa./So.) in ihrer Funktion als Treffpunkt vor allem für Düsseldorfer*innen unterstützen.

Wir möchten das Potenzial der Altstadt weiter für off-mainstream kulturelle Angebote [3] und neue ökonomische Impulsen ausschöpfen.

Unsere Forderungen

- Vorausschauende Quartiersplanung mit Blick auf Ausgewogenheit von bezahlbarem Wohnraum,
  Einzelhandel und Gastronomie z.B in Form einer Standortgemeinschaft

- Verbesserung der Sicherheit in der Altstadt durch erfolgreiche Streifenpräsenz

- Stärkung der Vielfalt durch neue familienfreundliche und kulturelle Angebote

- Sperrungen der Ratinger Straße für den Autoverkehr (Mi./Sa./So.)

[1] Die Quartiersplanung für Baulücken in der Altstadt soll verbessert werden: Wir möchten dazu verbindliche Merkmale architektonischer und städtebaulicher Qualität in einem Dialog mit Experten und Bürgerinnen und Bürgern entwickeln. Diese sollen in einen Bebauungsplan eingearbeitet werden. Zusätzliche sollen dann diese Aufgaben einem kommunalen Gremium übertragen werden, welches anhand dieser entwickelten Leitlinien Projekte verbindlich begleitet. Diese Maßnahme soll das bestehende „Handlungskonzept Wohnen“ für den Altstadtbereich ergänzen.

[2] Qualitätsgastronomie, Einzelhandel und Nahversorgung mit ihrer gemischten Struktur sollen die Lebens- und auch Einkaufsqualität steigern.

[3] Abseits der breit angelegten Kulturangeboten möchten wir Freiräume auch für kleinere Künstler, Initiativen oder soziale Gruppen schaffen – teilweise auch nur Übergangsweise oder in Zwischennutzung. Siehe auch weiter dazu im Abschnitt „Kultur“


(Teures) Wohnen im Stadtbezirk 1

Foto: Worringer Platz. Anklicken zur vergrößerten Ansicht.
Foto: Le Flair. Anklicken zur vergrößerten Ansicht.

Für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommem wird es im Stadtbezirk 1 immer schwieriger, für sie bezahlbaren Wohnraum zu finden. Dennoch wird die Errichtung teurer („höherwertiger“) Wohnquartiere von CDU und FDP vorangetrieben, statt auf bezahlbaren Wohnraum zu setzen. In fünf Jahren Arbeit der Bezirksvertretung 1 wurde über unzählige Bauanträge entschieden: Kein einziger enthielt ausdrücklich sozial geförderten Wohnraum!

Wir wollen die Vielfalt in unserem Quartier erhalten. Menschen mit unterschiedlichen Einkommen und Berufen sollen auch in den Innenstadtbezirken zusammenleben können. Deswegen haben Bündnis ‘90/DIE GRÜNEN stadtweit das Zukunftskonzept Wohnen erkämpft! Bei Wohnungsneubauten (ab einer bestimmten Größe) sind nun 20 Prozent preisgedämpft und 20 Prozent sozial geförderter Wohnungsbau durchgesetzt worden.

Auf dem Gelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Ulmer Höh’ geht die rot-grüne Landesregierung mit gutem Beispiel voran: Hier soll ein sozial gemischtes Quartier entstehen. Dies wollen wir in unserem Stadtbezirk z.B. auch an der Schwannstrasse oder dem ehemaligen Schlössergelände/Schlachthof erreichen.

Unsere Forderungen

- Vielfalt in unserem Quartier erhalten

- Förderung sozial gemischter Quartiere z.B. an der Schwannstrasse oder auf dem ehemaligen
  Schlössergelände/Schlachthof

- Förderung ökologischen Wohnungsbaus


Mobil in der Stadt

Unsere Stadtteile müssen fußgängerfreundlicher werden! Deswegen setzen wir uns für längere Grünphasen für Fußgänger ein, damit auch Kinder und ältere Menschen sicher die Straße queren können. Insbesondere für Kinder aus der Grundschule wollen wir den Schulweg sicherer gestalten. Noch zeugen nicht synchrone Ampelschaltungen, zu kleine Zwischeninseln, fehlende Querungshilfen für Fußgänger*innen, zugeparkte Kreuzungen und Parken in zweiter und dritter Reihe davon, dass in dieser Stadt dem Autoverkehr die höchste Priorität eingeräumt wird. Das wollen wir ändern.

Radwege sorgen für mehr Sicherheit, für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Autofahrer*innen. Damit mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, möchten wir Fahrradstationen einrichten - mit hoher Priorität an den S-Bahnhöfen und an der neu gestalteten Fachhochschule. Wir setzen uns auch weiterhin für den Ausbau des Radwegenetzes ein.

Der Bereich des Hauptbahnhofs soll zu einem Ort werden, an dem Menschen gern ankommen und an dem sich auch Ortsunkundige gut zurecht finden. Wir wollen die Orientierung durch deutlich sichtbare Straßenschilder, Wegweiser und eine übersichtliche Wegeführung erleichtern. Der Umstieg vom Rad auf die Bahn soll auch auf der Innenstadtseite des Hauptbahnhofs einfacher werden, die Radstation südlich des Hauptbahnhofs soll besser erreichbar werden.

Wir achten beim ÖPNV auf den barrierefreien Ausbau der Haltestellen, die selbstverständlich eine Überdachung zum Schutz vor Regen und Sitzgelegenheiten haben müssen.

Für uns ist wesentlich, dass bei allen verkehrlichen Maßnahmen und Planungen die Lebensqualität der Menschen nicht zu Gunsten des motorisierten Individualverkehrs eingeschränkt wird. Deshalb unterstützen wir die Initiative Kaiserstraße, die für eine zweispurige Fahrbahn und die Verbreiterung der Bürgersteige kämpft. Ebenso tragen wir der Tatsache Rechnung, dass in einigen Stadtteilen wie Derendorf und Pempelfort verstärkt junge Familien ein neues Zuhause gefunden haben. Hier wollen wir prüfen, wo verkehrsberuhigte Zonen zur Steigerung der Lebensqualität möglich sind.

Unsere Forderungen

- Vorrang für Straßenbahnen und Fußgänger*innen

- Ausbau des Radwegenetzes und Einrichtung von Fahrradstationen

- Barrierefreier Ausbau, Überdachung und Sitzgelegenheiten an allen Bus- und Straßenbahnhaltestellen

- Fußgänger- und fahrradfreundliche Umgestaltung des Bereichs vor dem Hauptbahnhof

- Einrichtung verkehrsberuhigter Zonen zur Steigerung der Lebensqualität


Grün statt Grau: Plätze und Grünanlagen

Foto: Parkstraße. Anklicken zur vergrößerten Ansicht.

Öffentliche Plätze und Grünanlagen tragen wesentlich zur Lebensqualität Düsseldorfs bei. Wir setzen uns daher aktiv dafür ein, die vielen, teils namenlosen Plätze aufzuwerten. Denn oft genug werden sie als Stellflächen für Autos und Container missbraucht. Ein barrierefreier Zugang, attraktive Begrünung und ausreichende Sitzgelegenheiten sollen den Bürgerinnen und Bürgern Düsseldorfs – alt und jung – eine höhere Aufenthaltsqualität direkt vor Ort ermöglichen. Berücksichtigen wollen wir dabei die verschiedensten Lebenssituationen der Menschen (Senior*innen, Familien, Singles, Studierende, …) mit ihren je eigenen Vorstellungen der Freizeitgestaltung.

Haus- und Hofbegrünung und die Entsiegelung von Hinterhöfen sind unser Anliegen: Das hilft der Umwelt, dem Klima und damit uns allen. Auch bei Bauvorhaben werden wir intensiv darauf drängen, alle vorhandenen Möglichkeiten der Begrünung (Fassaden, Dächer, Freiflächen) auszuschöpfen. Der Erhalt der Straßenbäume ist uns sehr wichtig und hat für uns eine höhere Priorität als Parkplätze. Wir wollen erreichen, dass Bürger*innen verstärkt Patenschaften für Baumscheiben übernehmen und unterstützen gerne Initiativen zum Urban Gardening[4].

Wir werden verstärkt darauf achten, dass der „Zweite Grüne Ring“ [5] als Grünflächenvernetzung und Biotopverbund weiterhin bei allen Planungen der Verwaltung berücksichtigt wird. Wir wollen die grünen Erholungsflächen in unserem Bezirk wie Rheinpark oder Hofgarten vor zunehmender kommerzieller Nutzung schützen.

Wir wollen unsere Plätze zusammen mit Bürger*innen gestalten. Hierzu bieten sich u.a  an: die Plätze am Kö-Bogen, Worringer Platz, Parkstraße-Gneisenaustraße, Parkstraße-Blücherstraße, Carl-Mosterts-Platz.

Unsere Forderungen

- Barrierefreier Zugang, attraktive Begrünung und ausreichende Sitzgelegenheiten

- Bei anstehenden Bauvorhaben alle vorhandenen Möglichkeiten der Begrünung (Fassaden, Dächer,
   Freiflächen) ausschöpfen

- Schutz der Straßenbäume Unterstützung von Initiativen zum Urban Gardening

- Keine kommerzielle Nutzung öffentlicher Grünflächen, Parks oder Erholungsflächen

[4] Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Urban_Gardening

[5] Siehe auch www.duesseldorf.de/planung/platzda/ring/index.shtml

[6] Siehe auch www.duesseldorf.de/senioren/zentrum_plus


Soziale Verantwortung

„Düsseldorf ist eine reiche Stadt“, „Den Menschen in Düsseldorf geht es gut“ – Dies sind die üblichen Schlagworte, wie sich die Stadt nach außen verkauft; und in der Tat geht es der Stadt und ihren Menschen finanziell und sozial relativ gut. Diese relativ gute ökonomische Situation unserer Stadt ist das gemeinsame Verdienst aller in Düsseldorf lebenden Menschen.

Doch auch in Düsseldorf gelten 20 Prozent aller Kinder als arm, gibt es eine beachtliche Arbeitslosigkeit, und die vielen Hilfeeinrichtungen haben großen Zulauf. Eine Gesellschaft hat die Aufgabe, ihre Städte lebenswert zu gestalten, indem sie soziale Benachteiligungen ausgleicht und für ein möglichst friedvolles Miteinander sorgt; sie hat die Schwachen zu unterstützen und gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen.

Wir wollen uns einsetzen für ein solidarisches Miteinander ohne Ausgrenzung. Dazu gehören familien-, senioren- und kinderfreundliche Wohnviertel mit Spielplätzen und die konsequente Umsetzung von Barrierefreiheit und Inklusion ebenso wie die Stärkung und Fortführung von Hilfsangeboten für sozial Bedürftige oder die Präventionsarbeit in der Drogenhilfe.

Gerade in Düsseldorf und speziell in der Innenstadt stellt das Leben im Alter eine große Herausforderung dar. Teurer Wohnraum und steigende Energiepreise sind nur zwei Ursachen für die stetig zunehmende Armut im Alter. Wir wollen bestehende wohnortnahe Angebote für Senior*innen ausbauen und umfangreicher über sie informieren. Das Erfolgsmodell àzentrum plus“[6] soll durch eine bedarfsgerechte finanzielle und personelle Ausstattung fortgesetzt und erweitert werden.

Unsere Forderungen

- Gesellschaftliche Teilhabe für alle

- Ausbau und Förderung des zentrums plus

- Mehr Hilfe für Wohnungslos und gute Präventionsarbeit in der Drogenhilfe

- Stärkung der Hilfsinstitutionen für Prostituierte


KulturQuartier Stadtbezirk 1

Im Stadtbezirk 1 konzentrieren sich viele und fast alle überregional bedeutenden Düsseldorfer Kultureinrichtungen. Ob beim Besuch im Museum, Theater, Kino, Konzert oder bei eigenem kreativen Tun: Dies alles erweitert den Horizont der Menschen um nicht-alltägliche Erfahrungen. Das ist für uns wertvoll und wichtig.

Die Spanne ist weitgefächert: Von den Programmkinos, der „Rheinoper“ und „Schauspielhaus“, dem „Forum Freies Theater“, den städtischen Museen und Forschungseinrichtungen und den großen nicht-städtischen Museen „Museum Kunstpalast“ und „Kunstsammlung NRW“, bis hin zur „Tonhalle“, der „Kunstakademie“, „Fachhochschule“, vielen verschiedenen Galerien und dem „WP 8“ – diese immer noch unvollständige Aufzählung zeigt den Reichtum und die Möglichkeiten.

Wir wollen die Öffnung der Kultureinrichtungen in das Quartier fördern. Besondere Angebote für die jeweilige Nachbarschaft helfen, Zugangsschranken abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Kulturinstitute, die eher überregional orientiert sind, erhalten so die Gelegenheit, ihr Publikum besser kennenzulernen und neue Freundinnen und Freunde zu gewinnen.

Kulturpolitik auf Bezirksebene hat zudem vorrangig die Aufgabe, Initiativen und Vereine zu unterstützen. Wir setzen uns für Initiativen ein, die die öffentlichen Plätze beleben und zur Teilhabe und Auseinandersetzung einladen. So konnten wir das „World in Union“ - Familienfest, die Tango-Nächte und das Glashaus am Worringer Platz dauerhaft sichern. Durch die Förderung von Zwischennutzungen z.B. am Worringer Platz und der Altstadt wollen wir die kulturelle Vielfalt in unserem Stadtbezirk weiter stärken und die nicht etablierte Kulturszene unterstützen.

Kinder und Jugendliche sollen sich möglichst früh mit Kultur auseinandersetzen können. Deswegen fördern wir auch aus Bezirksmitteln die Umsetzung von kulturell-pädagogischen Angeboten in Kindertagesstätten und Grundschulen. Die Ausweitung des Kooperationsprojektes zur kulturellen Bildung „Musenkuss“ kann es zudem erleichtern, passende Angebote zu finden.

Unsere Forderungen

- Förderung von besonderen Angeboten der Kultureinrichtung für die jeweilige Nachbarschaft

- Unterstützung von Kulturinitiativen und Vereinen

- Kulturelle Nutzung öffentlicher Plätze und mehr Freiräume für die nicht etablierte Kulturszene

- Mehr kulturell-pädagogische  Angebote in Kindergärten und Schulen


Geschichte sichtbar machen

Im Stadtbezirk 1 konzentrieren sich viele und fast alle überregional bedeutenden Düsseldorfer Kultureinrichtungen. Ob beim Besuch im Museum, Theater, Kino, Konzert oder bei eigenem kreativen Tun: Dies alles erweitert den Horizont der Menschen um nicht-alltägliche Erfahrungen. Das ist für uns wertvoll und wichtig.

Die Spanne ist weitgefächert: Von den Programmkinos, der „Rheinoper“ und „Schauspielhaus“, dem „Forum Freies Theater“, den städtischen Museen und Forschungseinrichtungen und den großen nicht-städtischen Museen „Museum Kunstpalast“ und „Kunstsammlung NRW“, bis hin zur „Tonhalle“, der „Kunstakademie“, „Fachhochschule“, vielen verschiedenen Galerien und dem „WP 8“ – diese immer noch unvollständige Aufzählung zeigt den Reichtum und die Möglichkeiten.

Wir wollen die Öffnung der Kultureinrichtungen in das Quartier fördern. Besondere Angebote für die jeweilige Nachbarschaft helfen, Zugangsschranken abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Kulturinstitute, die eher überregional orientiert sind, erhalten so die Gelegenheit, ihr Publikum besser kennenzulernen und neue Freundinnen und Freunde zu gewinnen.

Kulturpolitik auf Bezirksebene hat zudem vorrangig die Aufgabe, Initiativen und Vereine zu unterstützen. Wir setzen uns für Initiativen ein, die die öffentlichen Plätze beleben und zur Teilhabe und Auseinandersetzung einladen. So konnten wir das „World in Union“ - Familienfest, die Tango-Nächte und das Glashaus am Worringer Platz dauerhaft sichern. Durch die Förderung von Zwischennutzungen z.B. am Worringer Platz und der Altstadt wollen wir die kulturelle Vielfalt in unserem Stadtbezirk weiter stärken und die nicht etablierte Kulturszene unterstützen.

Kinder und Jugendliche sollen sich möglichst früh mit Kultur auseinandersetzen können. Deswegen fördern wir auch aus Bezirksmitteln die Umsetzung von kulturell-pädagogischen Angeboten in Kindertagesstätten und Grundschulen. Die Ausweitung des Kooperationsprojektes zur kulturellen Bildung „Musenkuss“ kann es zudem erleichtern, passende Angebote zu finden.

Unsere Forderungen

- Förderung von besonderen Angeboten der Kultureinrichtung für die jeweilige Nachbarschaft

- Unterstützung von Kulturinitiativen und Vereinen

- Kulturelle Nutzung öffentlicher Plätze und mehr Freiräume für die nicht etablierte Kulturszene

- Mehr kulturell-pädagogische  Angebote in Kindergärten und Schulen


Bürger*innen beteiligen

Wir möchten für den Stadtbezirk 1 ein Bürgerhaus, das als Kultur- und Stadtteilzentrum fungiert, in dem sich Menschen generationsübergreifend und in all ihrer Vielfalt ohne Konsumzwang treffen können. Wir wollen erreichen, dass auf dem Gelände Ulmer Höh’ ein solcher Ort eingerichtet wird.

Wir setzen uns dafür ein, dass Bürger*innen bei der Stadtplanung aktiv einbezogen werden. Sie sollen nicht nur informiert werden, sondern auch Möglichkeiten der Mitgestaltung erhalten. Bürgerinitiativen begegnen wir im fairen Dialog.

Wir wollen, dass mehr Bürger*innen das politische Leben mitgestalten. Deshalb fördern wir die schon vorhandenen Möglichkeiten der Bürgersprechstunde und den Besuch der Bezirksvertretungssitzungen, z.B. durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit. Wir möchten darüber hinaus auch die Durchführung von Bürgerforen organisieren.

Unsere Forderungen

- Bürgerhaus als Kultur- und Stadtteilzentrum

- Stadtplanung nur noch mit den Bürger*innen

- Unterstützung der Bezirksvertretung durch Bürgerforen